Bundeskonferenz der Schwerbehindertenvertretungen der Stahlindustrie

Experten tagen in Dillingen

22. Februar 2019

Am 13. und 14. März 2019 kommen im Gästehaus von Dillinger die Schwerbehindertenvertreter der deutschen Stahlunternehmen sowie Experten aus Politik und Gewerkschaften zu einer Konferenz-Klausur zusammen. Die bundesweite Tagung findet in dieser Form zum zweiten Mal statt und steht unter dem Motto „Strukturwandel gestalten und damit betriebliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung erhalten“. Die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr und stellvertretende Ministerpräsidentin des Saarlandes, Anke Rehlinger, informiert die rund 30 Klausurteilnehmer zum Thema „Zukunft Stahl – Beschäftigungsmotor für Menschen mit Behinderungen“.

Arbeitsdirektor und Personalvorstand von Dillinger und Saarstahl, Peter Schweda, betont anlässlich der Konferenz: „Die Beschäftigung und Weiterbeschäftigung von Mitarbeitern mit Behinderung spielt in der saarländischen Stahlindustrie, ebenso wie die generell sichere und gesunde Arbeitsplatzgestaltung, eine bedeutende Rolle. Die fortschreitende Digitalisierung in sämtlichen Bereichen unserer Unternehmen kann dabei wichtige Chancen eröffnen.“

Auch Anke Rehlinger unterstreicht die Rolle der saarländischen Stahlindustrie bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung:

„Für die rund 7.000 Menschen mit Behinderungen als wichtiger Bestandteil der Belegschaften ist es unumgänglich, dass ihre spezifischen Anliegen im Auge behalten und angegangen werden. Dabei geht es nicht nur um den individuell gestalteten und barrierefreien Einsatz der Menschen an ihren Arbeitsplätzen, sondern auch um den erforderlichen Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie die angemessene Ausgestaltung der gesetzlichen und betrieblichen Altersversorgung“, so die Ministerin.

Die Stahlindustrie ist mit über 80.000 Beschäftigten einer der wichtigsten Wirtschafts- und Beschäftigungsfaktoren in Deutschland. Aktuell beschäftigt sie mehr als 7.000 Menschen mit Behinderungen. Der große Mix an Arbeits- und Aufgabenstellungen ermöglicht den behinderungsgerechten Einsatz an modernen Arbeitsplätzen. Somit entwickelte sich die Stahlindustrie neben der Automobilindustrie zu einem Inklusionstreiber.

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