Pressemitteilung

Veränderungen im Vorstand der Saarstahl AG

Der Aufsichtsrat der Saarstahl AG hat in seiner Sitzung am 12.12.2008 Herrn Dr. Klaus Harste (53) mit Wirkung ab 01.04.2009 zum Vorsitzenden des Vorstandes der Saarstahl AG neu bestellt. Er tritt die Nachfolge von Herrn Claude Kintz (65) an, der zum 31.03.2009 altersbedingt ausscheidet. Herr Dr. Klaus Harste gehört dem Vorstand der Saarstahl AG seit dem 11.12.2001 an und wird neben der neuen Funktion weiterhin für den Geschäftsbereich Technik zuständig sein.

 

Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat der Saarstahl AG in dieser Sitzung Herrn Dipl.- Betriebswirt Fred Metzken (53) mit Wirkung ab 01.01.2009 zum Mitglied des Vorstandes bestellt. Er wird für den Geschäftsbereich Finanzen zuständig sein.

 

Herr Fred Metzken ist seit 01.04.1988 bei der AG der Dillinger Hüttenwerke in leitender Position für den Finanzbereich tätig und seit 01.04.2006 Mitglied des Vorstandes der AG der Dillinger Hüttenwerke sowie der DHS - Dillinger Hütte Saarstahl AG zuständig für den Geschäftsbereich Finanzen. Diese Mandate wird er auch weiterhin ausüben.

 

Zum Vorstand der Saarstahl AG gehören außerdem noch Herr Dr. Karlheinz Blessing, Vorstand Personal, sowie Herr Dr. Peter Schäfer, Vorstand Vertrieb.

 

Völklingen, 12.12.2008

Saarstahl AG, Rechtsabteilung, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 35 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl(at)saarstahl.com


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Investition am Saarstahl-Standort Völklingen

Der Aufsichtsrat der Saarstahl AG hat in seiner Sitzung am 25.09.2008 im Rahmen des Konzeptes „Stabstahlzentrum Nauweiler“ eine Investition in Höhe von 55 Mio. Euro beschlossen. Mit dieser Maßnahme soll im Walzwerk Völklingen ein neues Kühlbett mit einer direkt angeschlossenen neuen Adjustagelinie installiert werden.

 

Das Kühlbett wird konstruktiv als Wende- Rechenkühlbett ausgeführt und ist mit einer Fläche von rd. 2.500 m² als zentrales Element im Ablauf der Warmwalzstrasse und dem Zulauf der Adjustage installiert. Auf das Kühlbett laufen die Walzadern, in einem Takt von bis zu 50 Sekunden, mit Temperaturen von ca. 800° – 900° C auf und kühlen auf ihrem Weg zur Adjustage auf ca. 100° – 200° C ab. Die Walzadern werden in einem definierten Abstand zueinander, in einem sogenannten Rechen, einzeln geführt und in einem gleichmäßigen Takt gewendet. Dieses technische Paket ermöglicht, die bis zu 80 m langen Walzadern kontrolliert abkühlen zu lassen und auf die Eigenschaften des Materials gezielt Einfluss nehmen zu können.

 

Nach bereits erfolgreich abgeschlossenen Investitionen im Walzwerk Völklingen innerhalb der letzten vier Jahre, ist dies ein weiterer entscheidender Schritt der Saarstahl AG, die kontinuierliche Modernisierung der Produktionsanlagen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit zu realisieren. Die Investitionsentscheidung ist auch von dem Gedanken getragen, den gestiegenen qualitativen und quantitativen Anforderungen unserer Kunden, insbesondere aus dem Automotive-Bereich, Rechnung zu tragen.

 

Claude Kintz, Vorsitzender des Vorstandes, betonte: „Mit den bereits umgesetzten und nun erneut beschlossenen Investitionen will Saarstahl nicht nur seine derzeitige Marktposition halten, sondern weiter ausbauen. Das erklärte Ziel des Unternehmens ist, die Zukunft mit Stahl zu gestalten.“

 

Dr. Klaus Harste, Vorstand Technik, ergänzte, dass mit dieser Maßnahme im Rahmen des Konzeptes „Stabstahlzentrum Nauweiler“, insbesondere die Produktivität der Walzwerke Völklingen und die Qualität der Produkte weiter gesteigert würden.

 

 

Völklingen, 25.09.2008

Saarstahl AG, Rechtsabteilung, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 35 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl(at)saarstahl.com


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163 neue Auszubildende und Praktikanten bei Saarstahl

Zum 18.08.2008 werden bei der Saarstahl AG 121 Auszubildende, 19 Fachoberschul- und 13 Hochschulpraktikanten im technisch/gewerblichen und kaufmännischen Bereich eingestellt. Zusätzlich werden 10 Auszubildende von Fremdfirmen im Rahmen einer Verbundausbildung bei der Saarstahl AG ihre Ausbildung beginnen.

 

Die neuen Azubis werden an ihrem ersten Arbeitstag von Arbeitsdirektor Dr. Karlheinz Blessing, dem Leiter der Aus- und Weiterbildung, Gerhard Hussong, sowie dem Sprecher der Jugendkommission des Werkes Völklingen, Eric Ehlen, und der Jugendvertreterin, Sandra Fischer, willkommen geheißen.

 

Nach einem „hüttenmännischen Frühstück“ werden die „Neuen“ an ihrem ersten Arbeitstag eine umfangreiche Einführung und Information über das Unternehmen, die Organisation der Ausbildung sowie eine intensive Einweisung zur Arbeitssicherheit erhalten.

 

Mit den “Neuen“ sind zur Zeit 370 junge Menschen bei Saarstahl als Auszubildende bzw. Praktikanten beschäftigt. Damit ist die Saarstahl AG der größte Ausbilder an der Saar. Geprägt ist dieses seit Jahren nachhaltig hohe Engagement in der Ausbildung von dem Gedanken, den notwendigen Facharbeiternachwuchs maßgeblich durch eigene Anstrengungen zu decken.

 

Die neuen Auszubildenden werden in insgesamt 12 Berufen ausgebildet. Der Schwerpunkt liegt im technisch/gewerblichen Bereich. Insgesamt werden 119 junge Mitarbeiter/innen in den folgenden Berufen ausgebildet:

 

 

·         Industriemechaniker/Betriebstechnik 42

·         Elektroniker/Betriebstechnik  17

·         Zerspanungsmechaniker/Dreh-, Fräs- und Schleiftechnik  40

·         Chemielaborant/in 4

·         Konstruktionsmechaniker 3

·         Werkstoffprüfer/in 6

·         Technische Zeichner     2

·         Gießereimechaniker 4

 

Gleichzeitig erhalten 13 junge Mitarbeiter/innen einen Ausbildungsplatz in folgenden Berufen:

 

 

·         Industriekaufmann/-frau 8

·         Kauffrau für Bürokommunikation 3

·         Fachinformatiker     1

·         Fachkraft für Lagerlogistik 1

 

Die Ausbildungs- und Praktikantenarbeitsplätze sind wie folgt auf die einzelnen Standorte der Saarstahl AG verteilt:

 

 

·     Werke Völklingen und Burbach          141

·     Werk Neunkirchen          22

 

Auch in diesem Jahr konnte die Saarstahl AG wie in der Vergangenheit die Anzahl der Neueinstellungen von Auszubildenden nicht nur auf sehr hohem Stand halten, sondern auch steigern und damit zum größten Ausbilder an der Saar werden.

 

“Wir werden auch in Zukunft in erheblichem Umfang jungen Menschen interessante Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen“, sagt Arbeitsdirektor Dr. Karlheinz Blessing. „Es ist nach wie vor unser Bestreben, für die anspruchsvollen Produktionsanlagen und den Anspruch, eine höchst mögliche Qualität bei unseren Produkte zu erzeugen, den hierfür notwendigen Facharbeiternachwuchs weitestgehend durch unsere hochqualifizierte Ausbildung zu realisieren. Denn nur durch engagierten und best ausgebildeten Facharbeiternachwuchs können wir unseren hohen Qualitätsanspruch und unsere Wettbewerbsposition bei den Kunden nicht nur halten, sondern kontinuierlich ausbauen.“


Völklingen, 18.08.2008

Saarstahl AG, Kommunikation, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl(at)saarstahl.com

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Saarstahl-Konzern kauft Sodetal S.A.S., Frankreich und Sodetal s.r.o, Slowakei

Der Saarstahl-Konzern hat im Bereich der Weiterverarbeitung die Gesellschaften Redaelli Sodetal S.A.S., mit Sitz in Frankreich, Tronville, und die Redaelli Sodetal s.r.o., mit Sitz in der Slowakei, Kosice, erworben. Die Kaufverträge über den Erwerb beider Unternehmen wurden unterzeichnet. Die Übernahme der Gesellschaften durch die Saarstahl-Gruppe steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden.

 

Die Gesellschaften Sodetal Sas, Frankreich, und Sodetal Sro, Kosice, sind auf die Erzeugung von Steelcord spezialisiert. Sie stellen gezogenen, verlitzten und verseilten Reifendraht her. Der Saarstahl-Konzern erweitert mit diesem Erwerb sein Produktportfolio Reifendraht.

 

Die Produktion beider Gesellschaften belief sich in 2007 auf ca. 27.000 Tonnen Steelcord.

 

Der Jahresumsatz beider Gesellschaften betrug in 2007 ca. 60 Mio. Euro.

Völklingen, 11.06.2008

Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl(at)saarstahl.com

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Gemeinsame Presseerklärung des Insolvenzverwalters der Fa. PHB Stahlguss GmbH i.I. und des Betriebsübernehmers Fa. Stahlguss Saar GmbH vom 13.05.2008

 

Der Insolvenzverwalter Michael J. W. Blank, Völklingen, hat die seit November 2003 in Insolvenz befindliche Fa. PHB Stahlguss GmbH, St. Ingbert/Saar, an die Fa. Stahlguss Saar GmbH, eine Tochter der Saarstahl AG, verkauft. Der Gläubigerausschuss und die Gläubigerversammlung haben die Übertragung des Unternehmens am 07.05.2008 genehmigt, nachdem die Gremien von Saarstahl AG dem Kauf bereits vorab zugestimmt hatten. Das Kartellamt hat keine Einwände erhoben. Der Betriebsübergang wird zum 01.06.2008 erfolgen.

Die Fa. PHB Stahlguss GmbH musste aufgrund Umsatzeinbruchs am 05.11.2003 Insolvenz beim Amtsgericht Saarbrücken anmelden. Der Geschäftsbetrieb wurde vom Insolvenzverwalter ohne Unterbrechung bis zum heutigen Tag fortgeführt. Das Unternehmen beschäftigt 80 Mitarbeiter. Aufgrund umfangreicher Restrukturierungsmaßnahmen durch den Insolvenzverwalter ist PHB Stahlguss GmbH i.I. wieder fest am Markt positioniert und gehört in seinem Kerngeschäft zu den führenden Unternehmen in Europa.

Die Fa. Stahlguss Saar GmbH wird zum 01.06.2008 den Betrieb übernehmen und beabsichtigt, in den kommenden Jahren Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen sowie Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe vorzunehmen.

Die Stahlguss Saar GmbH ist spezialisiert auf die Herstellung und den Vertrieb von Bauteilen aus Stahlguss, insbesondere für den Energiemaschinenbau (z. B. Schaufelträger und Ventilgehäuse für Kraftwerke). Mit ihren Produkten stellt sie eine Ergänzung im Produktportfolio der Saarschmiede GmbH Freiformschmiede im Bereich der Herstellung von Hochleistungsturbinen und Komponenten für den Kraftwerksbau dar.

Völklingen, 13.05.2008

Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl(at)saarstahl.com

 

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Neubau Saarstahl-Schmiede (FORGE Saar):

Saarstahl vergibt Aufträge für mehr als 100 Millionen Euro an Saar-Firmen

 

Der Schmiede-Neubau (FORGE Saar) der Saarstahl AG ist bereits jetzt in vollem Gange. Dabei wurden bisher Aufträge im Gesamtvolumen von über 100 Millionen Euro an saarländische Firmen vergeben.

Eine herausragende Stellung nimmt dabei vor allem der gerade vergebene Neubau der Schmiedehallen an die Dillinger DSD Montagetechnik und eine Arbeitsgemeinschaft saarländischer Dachdeckerfirmen ein. Aber auch alle anderen Gewerke der Bereiche Rohrleitungsbau, Fundamente, Hoch- und Tiefbau, Stahlkonstruktionen, elektrische Energieversorgung sind bisher im Saarland geblieben.

"Der entscheidende Grund für die Platzierung all dieser Aufträge ist vor allem die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der saarländischen Anbieter", betonte Dr. Klaus Harste, Technik-Vorstand der Saarstahl AG. "Damit haben die saarländischen Firmen bereits heute schon die 100 Millionen- Marke für FORGE Saar geknackt", erläuterte Martin Baues, Leiter der Neubauabteilung der Saarstahl AG. "Und wir haben noch etliches zu vergeben", so Baues weiter.

Ende September 2007 hatte der Aufsichtsrat den umfassenden Ausbau der Tochtergesellschaft Saarschmiede GmbH Freiformschmiede beschlossen, die als international bedeutendster Hersteller vor allem von Turbinen und Generatoren für Kraftwerke, von Bauteilen der Ariane-Raketen und Rotoren für Windenergie gilt.

Anlass für die neue Schmiede, eine der größten Investitionen der Saarstahl AG, war der global rasant steigende Energiebedarf mit entsprechender Nachfrage nach Turbinen mit neuester "Klima-Schutz"-Technologie, die weltweit nur von wenigen Schmieden beherrscht wird.

"Auf der Baustelle läuft bisher alles nach Plan", erklärt Martin Baues, "wir können die vorgesehene Bauzeit von nur zweieinhalb Jahren höchstwahrscheinlich einhalten." Mitte 2010 soll die "modernste Freiformschmiede der Welt die Produktion aufnehmen", so Dr. Harste.

Die Saarstahl AG investiert mit der neuen Schmiede (FORGE Saar) insgesamt über eine halbe Milliarde Euro und wird 350 bis 400 neue Arbeitsplätze schaffen.

Völklingen, 08.05.2008

Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl(at)saarstahl.com

 

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Stellungnahme zur Presseerklärung der VVS vom 09.01.2008 zum Neubau eines Kraftwerkes am Standort Wehrden

 

Das ehemalige Kraftwerksgelände in Wehrden wird zur Zeit auf alternative Nutzungsmöglichkeiten überprüft.

 

Seit 2002 sind die ehemaligen Kraftwerksanlagen fast vollständig zurückgebaut. Die Kraftwerk Wehrden GmbH, an der zu gleichen Teilen die Stadtwerke Saarbrücken AG, die VSE AG und die Saarstahl AG beteiligt sind, zieht in Erwägung, unter Berücksichtigung regionalpolitischer Notwendig­keiten und im Hinblick auf energiepolitische Opportunitäten nicht nur eine rein gewerbliche, sondern auch die Möglichkeit zur Nutzung des Geländes als Kraftwerksstandort zu untersuchen. Zur Zeit liegen noch keine abschließenden Ergebnisse über die Studien vor.

 

Saarstahl stellt klar, dass mit unserem Unternehmen keine Gespräche über den Bau eines Kraftwerksprojektes am Standort Wehrden geführt werden und keine Notwendigkeit hierfür gesehen wird.

 

Damit kann die nicht abgestimmte Erklärung der VVS vom 09.01.2008 nur als einseitige Willenserklärung verstanden werden.

 

 

Völklingen, 10.01.2008


Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl(at)saarstahl.com

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