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Veränderung im Vorstand der Saarstahl AG

 

Der Aufsichtsrat der Saarstahl AG hat in seiner Sitzung am 12.12.2007 Herrn Dr. Peter Schäfer (46) mit Wirkung ab 01.01.2008 zum Mitglied des Vorstandes für den Geschäftsbereich Vertrieb der Saarstahl AG bestellt.

Herr Dr. Schäfer ist seit 01.01.2007 Mitarbeiter der Saarstahl AG und als Generalbevollmächtigter zuständig für die Koordination der Draht-Weiterverarbeitung und den Vertrieb.

Vor seinem Eintritt bei der Saarstahl AG war Herr Dr. Schäfer in verschiedenen leitenden Vertriebsfunktionen der Salzgitter AG für die Bereiche Export Warmbreitband und Bandstahl sowie Flachstahl für die Automobilindustrie und zuletzt als Geschäftsführer der Salzgitter Bauelemente GmbH beschäftigt.

Der zum 01.01.2008 erweiterte Vorstand der Saarstahl AG besteht aus den Herren Claude Kintz, Vorstandsvorsitz und Finanzen, Dr. Karlheinz Blessing, Vorstand Personal und Arbeitsdirektor, Dr. Klaus Harste, Vorstand Technik, und Dr. Peter Schäfer, Vorstand Vertrieb.

Völklingen, 12.12.2007

Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl(at)saarstahl.com


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Saarstahl-Tochtergesellschaft DWK Drahtwerk Köln GmbH liefert Schrägseile für Deutschlands größtes Brückenbauprojekt nach Rügen

 

Saarstahl-Draht prägt das neue Tor nach Rügen

 

Am 20. Oktober 2007 wird die Bundeskanzlerin, Angela Merkel, das imposanteste und größte Brückenbauprojekt Deutschlands freigeben. Die in Köln ansässige Gesellschaft DWK Drahtwerk Köln GmbH (DWK), eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Saarstahl AG, lieferte hierfür die Schrägseile.

 

Die neue Rügenbrücke ist bereits die zweite Überquerung des Strelasund. Es wurden insgesamt 71.000 Kubikmeter Beton und mehr als 22.000 Tonnen Stahl verbaut. Das Kernstück der insgesamt 4.100 m langen Strelasundquerung zwischen der Ortsumgehung Stralsund und der Anschlussstelle Altefähr bildet ein 2.831 m langer Brückenzug. Das parallel zum bestehenden Rügendamm verlaufende Bauwerk setzt sich aus sechs Einzelbauwerken, den Vorlandbrücken Stralsund, der Ziegelgrabenbrücke, den Vorlandbrücken Dänholm und Strelasund sowie der Strelasundbrücke, zusammen.

 

Eine ingenieurstechnische Herausforderung war die 583 m lange Schrägseilbrücke, die den Ziegelgraben mit Schifffahrtsöffnungen von 198 m bzw. 126 m bei 42 m Durchfahrtshöhe stützenfrei überspannt. Mit seinem markanten 128 m hohen Pylon bildet dieses Bauwerk den architektonischen Höhepunkt des Brückenzuges, der als das neue Tor nach Rügen zu einem Wahrzeichen der Hansestadt Stralsund geworden ist.

 

Die für die Schrägseilbrücke notwendigen Spannstahllitzen wurden von DWK hergestellt und geliefert. Die Spannstahllitzen wurden anschließend zu einem Schrägseilkabel gebündelt und verankert. Das qualitativ anspruchsvolle Vormaterial wurde im LD-Stahlwerk der Saarstahl AG in Völklingen erzeugt und im Saarstahl-Werk in Saarbrücken-Burbach zu Draht gewalzt.

Das Verfahren, Schrägseile aus Spannstahllitzen herzustellen, erreichte bereits in der Produktionsphase eine hohe Aufmerksamkeit, da diese Technologie in Deutschland erstmals zur Anwendung kam.

 

Die Gesamtlieferung der Spannstahllitzen betrug 160 Tonnen. Die Lieferung erfolgte im Zeitraum von Januar 2006 bis März 2006. Die notwendigen Spannarbeiten wurden im Juni 2006 abgeschlossen.

 


Saarstahl-Draht für Rheinbrücke Wesel

An das in Deutschland bisher imposanteste Brückenbauprojekt, schließt sich für die Saarstahl-Tochter DWK ein weiteres vergleichbares Projekt in Deutschland an: die Rheinbrücke Wesel.
DWK wird hierfür rund 1.300 Tonnen Spannstahllitzen unterschiedlichster Ausführungen und 100 Tonnen Spannstahldraht liefern. Die ersten vier Schrägseilkabel wurden bereits im September 2007 installiert. Die Fertigstellung aller Schrägseilkabel ist bis Ende 2008 geplant.

 

 

Internationale Brückenbauprojekte mit Saarstahl-Tochter DWK

 

Weitere Brücken-Großprojekte, die mit Drähten und Litzen von Saarstahl und DWK realisiert wurden, sind zum Beispiel Yang Pu (Shanghai/China), Humen Bridge (Guandong/China), Raippaluoto-Brücke (Vaasa/Finnland), Val Benoit (Lüttich/Belgien), Brücke bei Dubrovnik (Kroatien).

 

Weitere Informationen über diese Projekte und die eingesetzten Drähte und Litzen erhalten Sie unter www.dwk-koeln.de.

Völklingen, 19.10.2007

Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
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Strategische Entscheidung in die Sicherung des Saarstahl-Standortes Völklingen

 

Der Aufsichtsrat der Saarstahl AG hat in seiner Sitzung am 27.09.2007 die Strategie des Vorstandes bezüglich der Tochtergesellschaft Saarschmiede und des Saarstahl-Walzwerks Nauweiler am Standort in Völklingen begleitet. Die im Konzept vorgesehenen Investitionen sind die Fortsetzung der kontinuierlichen Modernisierung der Produktionsanlagen der Saarstahl AG zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und seiner Tochtergesellschaften sowie zur Stärkung des Stahl-Standortes an der Saar.

 

 

Stabstahladjustage des Walzwerks Völklingen

 

Nach bereits erfolgreich abgeschlossenen Investitionen im Walzwerk Völklingen innerhalb der letzten drei Jahre, für z. B. Hubbalkenofen, Präzisionswalzgerüste, Induktionsvergütungsanlage und Flußadjustage, wird die Stabstahladjustage neu geordnet. Gleichzeitig wird die Kapazität der Weiterverarbeitung erhöht und zu dem Stabstahlzentrum der Saarstahl AG ausgebaut.

 

Die Investitionsentscheidung erfolgte auf Grundlage der gestiegenen qualitativen Anforderungen unserer Kunden, insbesondere aus dem Automotive-Bereich, sowie der geplanten Mengensteigerung.

 

 

Ausbau der Tochtergesellschaft Saarschmiede

 

Aufgrund des rapide steigenden Energieverbrauchs in der Welt wächst die Notwendigkeit, Kapazitäten aufzubauen sowie veraltete Anlagen zu modernisieren, um diese umweltschonender, ressourceneffizienter und wirtschaftlicher zu betreiben.

 

Die Saarschmiede gehört bereits heute zu den international bedeutendsten Herstellern von Bauteilen für Anlagen

der Energieerzeugung (z. B. Turbinen- und Generatorwellen). In Forschung und Produktion hält die Saarschmiede mit ihren Anlagen eine weltweite technologische Spitzenstellung. Dieser Vorsprung soll mit der Entwicklung von Schmiedeteilen für Turbinen mit höchsten Temperatur- und Druckanforderungen weiter ausgebaut werden und so zur Steigerung der Ressourceneffizienz bei unseren Kunden beitragen.

 

Das Produktspektrum sowie die Kapazität der Saarschmiede für die Bereiche des Energiemaschinenbaus und des Allgemeinen Maschinenbaus werden für Bauteile mit bis zu 200 Tonnen Rohblockgewicht ausgebaut. Damit werden neben den heutigen Produkten insbesondere die künftigen Werkstoffinnovationen der Saarschmiede im Rahmen der Effizienzsteigerung der Kraftwerke einen wesentlichen Beitrag zur weltweiten Ressourcenoptimierung und Senkung der Treibhausgase leisten.

 

 

High-Tech-Anlagen, Produktinnovationen und qualifizierte Mitarbeiter

 

"Mit den auf die künftigen Anforderungen unserer Kunden ausgerichteten Investitionen werden wir unsere Produktionsstätten und Prozessabläufe weiter optimieren. Wir sind dadurch in der Lage, die technischen Innovationen, einerseits im weltweit steigenden Bereich der Energieanlagen mit höchsten Effizienzanforderungen sowie andererseits in der werkstofftechnologisch immer anspruchsvolleren Automobil- und Zulieferindustrie, noch besser begleiten zu können. Weiterhin verfolgen wir konsequent die Strategie, die Entwicklung und Produktion anspruchsvollster Qualitäten im Langprodukte- und Freiformschmiedebereich weiter auszubauen, um langfristig die Zukunft des Unternehmens am weltweiten Stahlmarkt zu festigen", so Dr. Klaus Harste, Vorstand Technik der Saarstahl AG.

 

Claude Kintz, Vorsitzender des Vorstandes, bekräftigte: "Mit den bereits abgeschlossenen und weiter vorgesehenen Investitionen in unsere Anlagen verfolgen wir nachhaltig das Ziel, in den für den gesamten Saarstahl-Konzern bedeutenden Marktsegmenten international weiter zu wachsen. Gleichzeitig unterstützen wir mit diesen Maßnahmen die Anstrengungen im Rahmen unseres unternehmensweiten Ergebnisverbesserungsprogramms. Die beschlossenen Investitionen, insbesondere in den Ausbau der technischen Kompetenz und innovativen Produkte unserer Tochtergesellschaft Saarschmiede, können als zukunftsweisend bewertet werden."

 

"Schließlich tragen einerseits Produktionsanlagen mit höchster Produktivität und Flexibilität sowie andererseits die Entwicklung anspruchsvollster, zukunftsweisender Produkte und Qualitäten wesentlich zur Sicherung sowie zum Ausbau der Arbeitsplätze der Saarstahl AG bei. Mit dem Know-How und dem Engagement unserer Mitarbeiter trauen wir dem Stahlstandort Saarland noch viel zu", betonte der Arbeitsdirektor der Saarstahl AG,

Dr. Karlheinz Blessing.

 

Völklingen, 27.09.2007

 

Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,

Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14

E-Mail: saarstahl(at)saarstahl.com

 

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121 neue Auszubildende und Praktikanten bei Saarstahl

 

Zum 20.08.2007 werden bei der Saarstahl AG 90 Auszubildende, 18 Fachoberschul- und 9 Hochschulpraktikanten im technisch/gewerblichen und kaufmännischen Bereich eingestellt. Zusätzlich werden 4 Auszubildende von Fremdfirmen im Rahmen einer Verbundausbildung bei der Saarstahl AG ihre Ausbildung beginnen.

Die neuen Azubis werden an ihrem ersten Arbeitstag von Arbeitsdirektor Dr. Karlheinz Blessing, dem Leiter der Aus- und Weiterbildung, Gerhard Hussong, sowie dem stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden des Werkes Burbach, Klaus-Peter Müller, und der Jugendvertretung willkommen geheißen.

Darüber hinaus erfolgt an dem ersten Tag eine umfangreiche Einführung und Information über das Unternehmen, die Organisation der Ausbildung und eine intensive Einweisung zur Arbeitssicherheit.

Mit den "Neuen" sind zur Zeit 378 junge Menschen bei Saarstahl als Auszubildende bzw. Praktikanten beschäftigt. Durch das nachhaltig hohe Engagement in die Ausbildung folgt das Unternehmen der Prämisse, den notwendigen Facharbeiternachwuchs maßgeblich durch eigene Anstrengungen zu decken.

Die neuen Auszubildenden werden in insgesamt 12 Berufen ausgebildet. Der Schwerpunkt liegt im technisch/gewerblichen Bereich. Insgesamt werden 78 junge Mitarbeiter/innen in den folgenden Berufen ausgebildet:

  • Industriemechaniker/Betriebstechnik
  • Elektroniker/Betriebstechnik
  • Zerspanungsmechaniker/Dreh-, Fräs- und Schleiftechnik
  • Chemielaborant/in
  • Konstruktionsmechaniker
  • Werkstoffprüfer/in
  • Technische Zeichner

31

17

17

4

4

3

2

 

Gleichzeitig erhalten 12 junge Mitarbeiter/innen einen Ausbildungsplatz in folgenden Berufen:

 

  • Industriekaufmann/-frau
  • Kauffrau für Bürokommunikation
  • Fachinformatiker
  • Arzthelferin
  • Speditionskauffrau

9

3

1

1

1

 

Die Ausbildungs- und Praktikantenarbeitsplätze sind wie folgt auf die einzelnen Standorte der Saarstahl AG

verteilt:

 

  • Werke Völklingen und Burbach
  • Werk Neunkirchen

107

14

 

Wie in den vergangen Jahren konnte die Saarstahl AG auch in diesem Jahr die Anzahl der Neueinstellungen von Auszubildenden auf sehr hohem Stand halten und jungen Menschen die Chance einer anerkannt qualifizierten Ausbildung ermöglichen.

"Als einer der größten saarländischen Ausbildungsbetriebe beabsichtigen wir, auch in Zukunft in erheblichem Umfang Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen", betont Arbeitsdirektor Dr. Karlheinz Blessing. "Denn für unsere anspruchsvollen Produktionsanlagen, die kontinuierlich vorgesehenen Modernisierungen und unseren Anspruch, eine höchst mögliche Qualität bei unseren Produkte zu erzeugen, benötigen wir einen hoch qualifizierten und engagierten Facharbeiternachwuchs. Nur so können wir unsere Qualitätsführerschaft und Wettbewerbsposition bei unseren Kunden nicht nur halten, sondern kontinuierlich ausbauen."



Völklingen, 20.08.2007



Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
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Auswirkungen des Lokführerstreiks auf die Saarstahl AG

 

Die Saarstahl AG, als einer der bedeutendsten Langproduktehersteller, mit Sitz in Völklingen und ihre Beteiligungsgesellschaften ROGESA, Roheisengesellschaft Saar mbH, Dillingen, sowie Zentralkokerei Saar GmbH, Dillingen, könnten durch den Streik der Lokführer der Deutschen Bahn AG betroffen sein, da der Güterverkehr insbesondere im Hinblick auf Rohstoffanlieferungen über die Bahn mitabgewickelt wird.

Darüber hinaus könnten auch die weltweiten Kunden des Unternehmens betroffen sein, wenn es durch den Streik zu Lieferverzögerungen kommen sollte.

Die Versorgung der Saarstahl AG mit Roheisen aus den Hochöfen der ROGESA wäre durch den Streik grundsätzlich nicht betroffen, da die Transporte mit den Zügen der Schweizer SBB vorgenommen werden. Beeinträchtigungen würden allerdings für den Fall eintreten, wenn die Strecke zwischen Dillingen und Völklingen durch Streikmaßnahmen blockiert würde.

Die Schrottanlieferungen zum Stahlwerk in Völklingen erfolgen zum großen Teil über den Schifffahrtsweg der Saar; das Unternehmen ist aber dennoch auf die Versorgung über den Bahnverkehr angewiesen.

Die Saarstahl AG würde daher eine rasche Einigung zwischen der Deutschen Bahn AG und der Lokführergewerkschaft begrüßen.

 

Völklingen, 07.08.2007


Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
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Saarschmiede liefert Turbinenwelle für Gichtgaskraftwerk Dillingen aus

 

Die Völklinger Saarstahl-Tochtergesellschaft Saarschmiede GmbH Freiformschmiede leistet mit innovativer Werkstofftechnologie wichtigen Beitrag für richtungsweisendes Projekt

"Die 100%ige Saarstahl-Tochtergesellschaft Saarschmiede GmbH Freiformschmiede in Völklingen hat die Turbinenwelle für das am Standort in Dillingen vorgesehene innovative Gichtgaskraftwerk fertig gestellt und zur Weiterverarbeitung ausgeliefert. Das in einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Saarstahl, Dillinger Hütte, STEAG Saar Energie und VSE beschlossene Kraftwerksprojekt wird richtungsweisende Innovationen ermöglichen. Der Baubeginn des Gichtgaskraftwerks hatte am 27.06.2007 stattgefunden.

Das hochmoderne und effiziente Gichtgaskraftwerk dient der Energieversorgung der in Dillingen ansässigen Gesellschaften Dillinger Hütte, Rogesa und Zentralkokerei Saar (ZKS). Rogesa und ZKS sind mit je 50 % gemeinsame Tochtergesellschaften der Saarstahl AG und der AG der Dillinger Hüttenwerke. Durch den Einsatz der besten derzeit verfügbaren Anlagentechnik gewährleistet das Kraftwerk einen optimalen Umweltschutz und eine maximale Energienutzung.

Bei der von der Saarschmiede produzierten Welle handelt es sich um eine Mitteldruck-Niederdruckturbinenwelle, die über ihre Länge unterschiedliche Eigenschaften haben muss, um den Betriebsbedingungen in den einzelnen Teilen gerecht zu werden. Die besondere Kombination der Eigenschaften wird durch den Einsatz eines bei Saarstahl in den neunziger Jahren entwickelten Spezialstahls erreicht. Dieser Stahl zählt mittlerweile zu den gängigen Werkstoffen im Turbinenbau. Mittels einer speziellen Wärmebehandlung werden der Mitteldruck- und Niederdruckteil während des Vergütens jeweils unterschiedlichen Bedingungen ausgesetzt. Hierbei erhält die Welle die gewünschten Werkstoffeigenschaften.

Die Turbinenwelle wurde von der Saarschmiede aus einem 105 t schweren Schmiedeblock hergestellt, der in dem schmiedeeigenen Elektrostahlwerk erzeugt wurde. Das Schmiedegewicht der Welle betrug 69,5 t.

Das Liefergewicht beträgt 33,6 t. Die Welle hat im Lieferzustand einen maximalen Durchmesser von 1495 mm und eine Gesamtlänge von 7560 mm. Sämtliche Wärmebehandlungen, die gesamte Bearbeitung sowie alle gewünschten Prüfungen wurden von der Saarschmiede erfolgreich durchgeführt.

 

Die Völklinger Saarschmiede ist neben der Fertigung der Turbinenwelle zusätzlich für die Fertigung der sogenannten Kappenringe der Generatorwelle für den seit 20 Jahren ersten großen Kraftwerksneubau im Saarland verantwortlich. Darüber hinaus ist die Saarstahl-Tochter aktuell auch bei zahlreichen internationalen Großprojekten beteiligt. So werden z. B. Turbinen- und Generatorwellen bzw. Komponenten für mehrteilige Turbinenwellen gefertigt. Zu den international bedeutendsten Projekten gehören zur Zeit das finnische Kernkraftwerk Olkiluoto, in dem die größten bisher gebauten Dampfturbinen arbeiten werden, die neuen deutschen fossil befeuerten Kraftwerke mit gesteigerten Wirkungsgraden bis 46 % (z. B. Neurath und Datteln) sowie zahlreiche Gasturbinen, die im Zusammenwirken mit einer Dampfturbine Wirkungsgrade bis 60 % erreichen.

„Die Völklinger Saarschmiede hat mit ihren innovativen Werkstoffentwicklungen und den technologisch anspruchsvollen Schmiedeprodukten im Energiemaschinenbau, Maschinenbau sowie der Luft- und Raumfahrtindustrie eine weltweit anerkannte Spitzenstellung“, stellte Herr Dr. Dieter Bokelmann, Technischer Geschäftsführer der Saarschmiede, bei der Auslieferung fest. „Diese Position wollen wir nicht nur halten, sondern im Rahmen eines qualitativen Wachstums weiter ausbauen.“

 

Völklingen, 30.07.2007

 

Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
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Bosch Supplier Award für die Saarstahl-Tochtergesellschaft Saar-Blankstahl GmbH

 

Die Saar-Blankstahl GmbH, Homburg, hat von Bosch den weltweit ausgeschriebenen Lieferantenpreis "Supplier Award 2005/2006" in der Kategorie "Material and Components, Indirect Materials and Services/Steel" erhalten.

Mit diesem Preis zeichnet die Robert Bosch GmbH die besonderen Leistungen ihrer Lieferanten in den Jahren 2005 und 2006 bei der Erstellung und Lieferung von Produkten und Dienstleistungen, insbesondere hinsichtlich der Zuverlässigkeit, der Qualität und des Preisverhaltens, aus. Darüber hinaus werden mit diesem Preis die Kommunikation und Kooperation sowie die Bereitschaft zur ständigen Verbesserung gewürdigt.

Die Prämierung findet alle zwei Jahre statt. Die Preisträger wurden im Rahmen einer Festveranstaltung in der Stuttgarter Staatsgalerie am 04.07.2007 geehrt.

Die prämierte Saar-Blankstahl GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Saarstahl AG mit Sitz und Fertigung in Homburg/Saarland und einer weiteren Fertigungsstätte in Burbach/Siegen. In dem Unternehmen sind insgesamt 190 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Saar-Blankstahl GmbH stellt Stabstahl im anspruchsvollsten Qualitäts- und Ausführungsbereich her. Die Fertigungsstufen sind auf die Kundenanforderung ausgerichtet und beinhalten z. B. das Ziehen, Schälen, Schleifen des eingesetzten Vormaterials bzw. Wärmebehandeln unter Schutzgas bis hin zur Produktion von einsatzfertigen Kurzstücken. Das Produktionsprogramm umfasst den Abmessungsbereich von rund 4 bis 125 mm, sechskant 6 bis 65 mm und vierkant 14 bis 60 mm. Das Unternehmen verfügt nach umfangreichen Investitionen in den letzten Jahren über einen sehr modernen Maschinenpark und ist in Verbindung mit seinen hochqualifizierten und motivierten Mitarbeitern als Branchenführer anerkannt.

Das eingesetzte Vormaterial stammt ausschließlich von der Muttergesellschaft Saarstahl AG, die ihrerseits den Bosch Supplier Award bereits zweimal erhalten hat, zuletzt im Juli 2005.

Die Saar-Blankstahl GmbH beliefert mit ihren qualitativ anspruchsvollsten Produkten insbesondere die Automotive-Industrie. Die Werkstoffpalette reicht von Automaten-, Qualitäts-, Einsatz-, Vergütungs-, unlegierten/legierten Bau-, Wälzlager- und Federstählen bis hin zu weichmagnetischen und warmfesten Werkstoffen. Die Jahresproduktion beträgt ca. 130.000 t (2006).

"Unser Unternehmen hat sich mit seinen qualitativ anerkannten Produkten eine bedeutende Marktposition im Automobil-Zulieferbereich geschaffen. Unsere Qualität und unser Service sind international anerkannt", betont Rolf-Dieter Bartel, Leiter Vertrieb der Saar-Blankstahl GmbH, im Rahmen der Verleihung der Auszeichnung. "Unsere Kompetenzen wollen wir nicht nur halten, sondern stetig weiter ausbauen. Die getroffenen und weiter geplanten Investitionen sollen uns gleichzeitig in die Lage versetzen, auf die stetig wachsenden Anforderungen unserer Kunden noch intensiver eingehen zu können."

"Mit dem Erhalt des internationalen Preises durch Bosch sehen wir nicht nur eine Anerkennung unserer Produkte, sondern auch eine Auszeichnung des Einsatzes unserer Mitarbeiter. Nicht zuletzt trägt die Wertschätzung unserer Kunden maßgeblich dazu bei, nachhaltig die Beschäftigung auf längere Sicht zu stärken", so Aribert Becker, Geschäftsführer der Saar-Blankstahl GmbH.

 

Völklingen, 23.07.2007

Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
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Hauptversammlung am 12.07.2007


Fortgesetzte positive Ergebnis-Entwicklung des Saarstahl-Konzerns im Geschäftsjahr 2006

 

Hohe Nachfrage und gestiegene Produktion in 2006

"Die wirtschaftliche Entwicklung der Saarstahl AG und ihrer Tochtergesellschaften verlief im Jahr 2006, wie im Vorjahr, positiv. Die konstant hohen Auftragseingänge führten über den gesamten Jahresverlauf zu einer hohen Auslastung der Produktionsaggregate. Das Geschäftsjahr war geprägt durch gute Erlöse. Mitentscheidend war die Fortsetzung der Saarstahl-Geschäftspolitik, nämlich die Sicherung und Steigerung der Produktqualität, der Kundenorientierung sowie der Preisentwicklung. Andererseits waren im Jahr 2006 weiter gestiegene Kosten festzustellen", so Claude Kintz, Vorsitzender des Vorstandes der Saarstahl AG, auf der ordentlichen Hauptversammlung am 12.07.2007.

Der Saarstahl-Konzern konnte 2006 seine Marktanteile in den für das Unternehmen bedeutenden Produkten, wie Reifendraht, Automatenstahl, Kaltstauchgüten, Spannstahl und Stabstahl für die Automobilindustrie, in den nationalen und internationalen Absatzgebieten weiter festigen bzw. erhöhen.

Die Rohstahlproduktion hat sich im Jahr 2006 gegenüber 2005 mit 2,406 Mio. t um 8,5 % auf 2,610 Mio. t erhöht. Die Umsatzerlöse erhöhten sich um 7,2 % von 1.697 Mio. Euro in 2005 auf 1.819 Mio. Euro in 2006. Parallel erhöhte sich im Jahr 2006 der Materialaufwand um 61 Mio. Euro (5,8 %) auf 1.118 Mio. Euro (2005: 1.057 Mio. Euro).

Das Konzern-Unternehmensergebnis 2006 vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt 306 Mio. Euro und ist um 72 Mio. Euro niedriger als 2005 (378 Mio. Euro). Die Veränderung gegenüber 2005 ist maßgeblich auf Einmaleffekte im Rückstellungsbereich zurückzuführen. Das EBITDA (EBIT vor Abschreibungen) veränderte sich von 411 Mio. Euro in 2005 um 69 Mio. Euro auf 342 Mio. Euro in 2006.

Die Zahl der Mitarbeiter im Konzern hat sich im Jahr 2006 aufgrund der Übernahme der französischen Tochtergesellschaft Conflandey Industries S.A.S. von 6.256 auf 6.584 Mitarbeiter erhöht. Ebenfalls stieg die Zahl der Auszubildenden und Praktikanten von 318 auf 328. Der Saarstahl-Konzern gehört mit seiner qualifizierten und zukunftsorientierten Erstausbildung zu den bedeutendsten Ausbildungsbetrieben im Saarland.

"Die auch im Jahr 2006 fortgesetzte gute Ergebnisentwicklung konnte", so Herr Kintz, "insbesondere durch das hohe Engagement, die Kompetenz und die Flexibilität der Mitarbeiter in allen Bereichen des Unternehmens erreicht werden."

Positiver Ausblick in das Geschäftsjahr 2007

Die Entwicklung im Geschäftsjahr 2007 ist weiterhin positiv. "Die Auftragseingänge sind im ersten Halbjahr gegenüber 2006 weiter angestiegen. Wir gehen davon aus, dass sich in den nächsten Monaten, unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Gesamtsituation, die Produktions- und Versandmengen weiterhin gut entwickeln werden", so Claude Kintz. "Jedoch werden sich die Rohstahlkosten aufgrund der Verteuerungen bei den Rohstoffen und der Energie weiter erhöhen."

Die konjunkturelle Entwicklung der europäischen Automobil- und Zulieferindustrie, die den wichtigsten Absatzmarkt des Saarstahl-Konzerns darstellt, wird den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2007 maßgeblich beeinflussen. Zyklische Schwankungen und ihre Ergebnisauswirkungen sind in der Stahl erzeugenden und verarbeitenden Industrie regelmäßig zu erwarten. Daher wird der Saarstahl-Konzern zur Stärkung seiner Wettbewerbsfähigkeit die Produktivitäts- und Qualitätsfortschritte weiter fortsetzen. Neben kontinuierlichen Investitionen an allen Standorten soll die Ertragskraft des Unternehmens mit dem laufenden Ergebnisverbesserungsprogramm nachhaltig gestärkt werden.

Die Saarstahl AG und ihre Tochtergesellschaften setzen ihren Weg fort, mit modernsten Anlagen und Weiterverarbeitungsbereichen sowie hohen Forschungs- und Investitionsaufwendungen das Produktionsprogramm konsequent auf anspruchsvolle und hochwertige Qualitäten auszurichten und weiter auszubauen.

 

Völklingen, 12.07.2007



Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl(at)saarstahl.com


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Spatenstich für das Gichtgaskraftwerk in Dillingen


Partnerschaftliche Zusammenarbeit von Dillinger Hütte, Saarstahl, STEAG Saar Energie und VSE ermöglicht richtungweisende Innovation

 

Mit einem symbolischen Spatenstich von Ministerpräsident Peter Müller, Umweltminister Stefan Mörsdorf sowie den Vertretern aller Projektbeteiligten haben am 27. Juni 2007 die Bauarbeiten für das Gichtgaskraftwerk Dillingen begonnen. Das Kraftwerk wird künftig überschüssiges Hochofengas zur Erzeugung von Strom und Dampf nutzen und die Umwelt spürbar entlasten. Das Kraftwerk mit einem Investitionsvolumen von rund 100 Millionen Euro soll im Sommer 2009 in Betrieb gehen.

 


Gebündeltes Know-how für ein innovatives Projekt


Für dieses ehrgeizige und innovative Projekt haben die beteiligten Partner Know-how in einer gemeinsamen Gesellschaft gebündelt: An der Gichtgaskraftwerk Dillingen GmbH & Co. KG sind die STEAG Saar Energie AG mit 49,9 %, die VSE AG mit 25,2 % und die ROGESA Roheisengesellschaft Saar mbH mit 24,9 % beteiligt. Die Betriebsführung übernimmt nach Fertigstellung die STEAG Saar Energie, das Strommanagement die VSE. Als Generalunternehmer wurde die AE&E Inova, eine Tochter der VonRoll Inova AG, Schweiz, beauftragt, die unter der Gesamtkoordination der STEAG die schlüsselfertige Anlage plant und baut.

 


Modernste Technik für ein Mehr an Umweltschutz


Das hochmoderne und effiziente Gichtgaskraftwerk wird eine elektrische Leistung von rund 90 MW und eine Feuerungswärmeleistung von 230 MW haben. Es dient der Energieversorgung der am Hüttenstandort Dillingen ansässigen drei Betreibergesellschaften Aktien-Gesellschaft der Dillinger Hüttenwerke (Dillinger Hütte) sowie ROGESA Roheisengesellschaft Saar mbH (ROGESA) und Zentralkokerei Saar GmbH (ZKS). ROGESA und ZKS sind gemeinsame Tochtergesellschaften zu je 50 % der Dillinger Hütte und der Saarstahl AG.

Die für das Kraftwerk erforderliche Verstromungsanlage - bestehend aus Kesselanlage, Dampfturbine und Generator - wird baulich und funktionell in die am Hüttenstandort vorhandene Anlagenkonfiguration eingefügt. Als Brennstoff wird das beim Hochofenprozess erzeugte überschüssige Hochofengas vollständig energetisch verwertet.

Durch den Einsatz der besten derzeit verfügbaren Anlagentechnik können jährlich fast 2 Mrd. m³ Hochofengas genutzt und daraus 570 Mio. kWh Strom und 400.000 t Dampf für die Verbraucher am Hüttenstandort erzeugt werden. Das Kraftwerk gewährleistet somit einen optimalen Umweltschutz und eine maximale Energienutzung. Da durch die Stromerzeugung aus dem Hochofengas eine Strombelieferung aus dem übergeordneten Netz mit entsprechender CO²-Emission vermieden wird, leistet das neue Kraftwerk einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung der Umwelt.

 

Völklingen, 28.06.2007

 

Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,

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Wiederbestellung von Herrn Claude Kintz zum Mitglied und Vorsitzenden des Vorstandes

 

Der Aufsichtsrat der Saarstahl AG hat in seiner Sitzung am 06.06.2007 Herrn Claude Kintz für den Zeitraum bis zum 31.03.2009 zum Mitglied und Vorsitzenden des Vorstandes der Saarstahl AG wiederbestellt.

 

Herr Kintz (64) ist seit dem 14.03.1996 Mitglied und seit 23.03.2005 Vorsitzender des Vorstandes der Saarstahl AG. Er ist zuständig für die Geschäftsbereiche Vertrieb und Finanzen.

 

Völklingen, 06.06.2007


Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
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Saarstahl-Skulptur des Künstlers HD Schrader in Völklingen

 

Am 11.05.2007 wurde in Völklingen, unmittelbar neben der Bundesstraße 51, feierlich eine Skulptur des Hamburger Künstlers und Dortmunder Professors HD (Hans Dieter) Schrader der Öffentlichkeit übergeben.

Die Skulptur mit der Bezeichnung "Kubushochzeit" wurde im Auftrag der Saarstahl AG von HD Schrader entworfen. Seine Freiluftskulpturen aus Stahl, Holz und anderen Materialien sind weltweit vertreten. Zeitgleich mit der Saarstahl-Skulptur, die von Dr. Klaus Harste, Vorstand Technik, für Völklingen initiiert wurde, schuf HD Schrader auch eine Kubushochzeit aus Stahlblechen für den Olympic-Sculpture-Parc 2008 in Peking.

Seine Saarstahl-Skulptur ist für den Künstler HD Schrader eine Premiere im Saarland. Sie markiert nunmehr den westlichen Eingang zur Stadt Völklingen, unmittelbar neben der Bundesstraße 51 und dem Torhaus 10, einem der zentralen Torhäuser der Saarstahl AG.

Die Kubushochzeit besteht aus zwei durchsichtigen, eckigen, 15 und 13,5 Meter hohen Säulen, deren Kanten von H-förmigen Stahlträgern gebildet werden. Die Skulptur ist 25,5 Tonnen schwer und besteht aus insgesamt 125 Metern H-Profilen in der Abmessung 400 x 300 mm. Beide Kuben wachsen aus einem gemeinsamen Fundament " miteinander verschränkt " empor und neigen sich dabei leicht auseinander. "Die Neigungswinkel sind verschieden", erläuterte HD Schrader, "so dass mit der Bewegung des Betrachters auch die Skulptur sich zu bewegen scheint."

"Die Profile für dieses Kunstwerk wurden im Völklinger Walzwerk Mitte am 30.08.2006 gewalzt. Sie stammen aus der letzten Produktionsschicht für diese Abmessung. Mit dem Bau der Saarstahl-Skulptur soll einerseits an das Ende September 2006 stillgelegte Walzwerk Mitte auf eine wertvolle, künstlerische Weise erinnert werden. Andererseits wird der Eingang zur Stadt Völklingen aus der Fahrtrichtung von Bous mit einem signifikanten Zeichen aus Saar-Stahl versehen", erläuterte der Technik-Vorstand der Saarstahl AG, Dr. Klaus Harste, im Rahmen des Pressegespräches am Tag der Einweihung.

Die Skulptur wurde von der Burbacher Saarstahl-Tochter BHSW auf Grundlage der Zeichnungen des Künstlers konstruiert und statisch berechnet. In den Werkstätten wurden die H-Profile passgenau zugeschnitten, zusammengefügt, verschweißt, lackiert und am Standort in Völklingen aufgestellt.

In früheren Jahren konnte das Burbacher Stahlbauunternehmen bereits seine technische und künstlerische Leistungsfähigkeit bei der Fertigung von Stahl-Skulpturen der Künstler Serra (Universität Saarbrücken) sowie Armand (Kreisverkehr in Völklingen gegenüber Weltkulturerbe) unter Beweis stellen.

"Eine besondere Bedeutung erhält die "Kubushochzeit" an ihrem Standort an der B 51 zwischen Bous und Völklingen. Am Ortseingang von Völklingen ist sie ein Symbol für die über 125-jährige Partnerschaft zwischen dem Stahlunternehmen Saarstahl und der Stadt", so Claude Kintz, Vorsitzender des Vorstandes. "Mit der Kubushochzeit soll der Eindruck vermittelt werden, dass beide Teile untrennbar, aber eigenständig und mit Kraft aus der Rasenfläche emporwachsen", erläuterte HD Schrader.

Die offizielle Einweihung fand unter großer Beteiligung geladener Gäste und der interessierten Bevölkerung statt. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Vorstandes, Herrn Claude Kintz, folgte die Würdigung durch den Oberbürgermeister der Stadt Völklingen, Herrn Klaus Lorig, sowie die künstlerische Einführung durch den Leiter der Documenta 6 und 8, Herrn Prof. Dr. Manfred Schneckenburger.

 

Völklingen, 11.05.2007

Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl(at)saarstahl.com

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Pressemitteilung


Veränderung im Vorstand der Saarstahl AG

 

Der Aufsichtsrat der Saarstahl AG hat in seiner Sitzung am 29.03.2007 Herrn Dr. Karlheinz Blessing (49) mit Wirkung ab 01.07.2007 zum Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor der Saarstahl AG bestellt.

Herr Dr. Blessing ist seit 01.01.1994 Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor der AG der Dillinger Hüttenwerke sowie Mitglied des Vorstands der DHS-Dillinger Hütte Saarstahl AG. Diese Funktionen wird er weiterhin ausüben.


Die Aufsichtsräte der AG der Dillinger Hüttenwerke und der DHS-Dillinger Hütte Saarstahl AG haben in ihren jeweiligen Sitzungen am 29.03.2007 der Bestellung zum Arbeitsdirektor der Saarstahl AG ebenfalls zugestimmt.


Völklingen, 29.03.2007


Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl(at)saarstahl.com

 

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Investition von 40 Millionen Euro für Drahtzentrum am Saarstahl-Standort Neunkirchen

 

Der Aufsichtsrat der Saarstahl AG hat in seiner Sitzung am 29.03.2007 eine Investitionsmaßnahme am Saarstahl-Standort in Neunkirchen in Höhe von 40 Millionen Euro beschlossen.

Die Investition erfolgt in ein Servicezentrum für die Oberflächen- und Wärmebehandlung von Draht. Gleichzeitig wird ein Teilbereich der Weiterverarbeitung auf den neuesten technischen Stand gebracht und in Neunkirchen konzentriert sowie für vorgesehene Mengensteigerungen erweitert. Die Entscheidung für den Standort Neunkirchen soll die weitere Optimierung der logistischen Abläufe zwischen den Saarstahl-Standorten im Saarland begünstigen.

"Saarstahl hat sich als bedeutender Zulieferer im Automotive-Bereich in den Geschäftsfeldern Kaltstauchdraht und Wälzlagerstahl einen sehr guten Namen gemacht. Unsere Qualität und unser Service sind international anerkannt", betont Claude Kintz, Vorsitzender des Vorstandes. "Diese Kompetenzen wollen wir nicht nur halten, sondern weiter ausbauen und gleichzeitig in den nächsten Jahren die Absatzmengen kontinuierlich erhöhen.

Die Investition soll uns gleichzeitig in die Lage versetzen, auf die stetig wachsenden Anforderungen unserer Kunden noch intensiver und flexibler eingehen zu können."

"Mit der Umsetzung eines Servicezentrums für Draht beabsichtigen wir, nachhaltig zur Stärkung der Weiterverarbeitung unserer Walz-Produkte beizutragen. Darüber hinaus werden wir mit unseren Investitionen weiterhin alle Anstrengungen unternehmen, unsere Produktionsstätten und Prozessabläufe zu optimieren.

Mit Umsetzung der beschlossenen Maßnahme werden wir zugleich nachhaltig die Beschäftigung auf längere Sicht stärken", so Dr. Klaus Harste, Vorstand Technik der Saarstahl AG.


Völklingen, 29.03.2007


Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
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Stellungnahme zur Pressemitteilung der Hindu Business Line vom 07.03.2007

 

Auf die Pressemitteilung der indischen Zeitung "The Hindu Business Line" vom 07.03.2007 mit dem Titel "Mittals in talks to buy German co", stellt die Saarstahl AG klar:

Die während einer Indienreise von Herrn Joachim Kiefaber, Referatsleiter des saarländischen Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit, erwähnten Ausführungen, zwischen Saarstahl und Arcelor Mittal liefen Gespräche zu einer Kooperation oder Übernahme, entsprechen dessen Fantasie. Die Saarstahl AG ist über derartige Äußerungen mehr als erstaunt, zumal das Saarland nicht Aktionär unseres Unternehmens ist.

Die Saarstahl AG ist ein auf hochqualitative Draht- und Stabprodukte spezialisiertes, am Markt selbständig und autonom agierendes Unternehmen. Die Saarstahl AG wird ihre Strategie als nicht konzerngebundenes Unternehmen konsequent weiter verfolgen.

 

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Völklingen, 08.03.2007


Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl(at)saarstahl.com

 

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