
Pressemitteilung
Dillinger Hütte und Saarstahl investieren über 200 Millionen Euro in die gemeinsame
Zentralkokerei Saar GmbH
Die Aufsichtsräte der Dillinger Hütte und der Saarstahl AG haben für die gemeinsame Tochter Zentralkokerei Saar GmbH (ZKS), Dillingen, in ihren heutigen Sitzungen ein neues Konzept zur Sanierung der Zentralkokerei Saar GmbH in Höhe von über 200 Millionen € beschlossen.
Das neue Sanierungskonzept sieht den Bau einer neuen dritten Batterie vor. Nach der Inbetriebnahme dieser Batterie wird die alte Batterie Nummer 1 abgeheizt und neu aufgebaut. Nach Abschluss dieses letzten Bauabschnittes wird die zweite alte Batterie stillgesetzt. Mit dieser Investitionsmaßnahme, die in enger Abstimmung mit den Behörden erfolgt, wird die ZKS ab Mitte 2010 wieder ihre ursprünglichen Produktion erreichen.
Die Investition gewährleistet den neuesten Stand der Technik im Koksofenbau und im Umweltschutz und ist ein wichtiger Beitrag zur Standortsicherung der Stahlindustrie an der Saar.
Dillingen/Völklingen, 09.12.2005
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
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Pressemitteilung
Investitionen von 18,7 Millionen Euro für den Saarstahl-Standort Völklingen
Der Aufsichtsrat der Saarstahl AG hat in seiner Sitzung am 09.12.2005 Investitionen für den Saarstahl-Standort Völklingen in Höhe von 18,7 Millionen Euro beschlossen.
Im Bereich der Walzwerke Völklingen wird der Produktionsabschnitt der Endbearbeitung, die sogenannte Adjustage, des Walzwerks Nauweiler grundlegend erneuert. Die Investitionssumme beträgt 13,7 Millionen Euro. Mit den geplanten neuen Anlagen sollen ein Großteil der im Werk Nauweiler gewalzten Produkte (z.B. Kundenhalbzeug und Stabstahl rund) geprüft, zugerichtet und versandfertig gebündelt werden. Die neue Fertigungslinie wird in direkter Anbindung an das Wendekühlbett der Walzstraße installiert. Gleichzeitig wird der Fertigungsbereich mittels Automatisierung auf eine höhere Leistung ausgerichtet. Darüber hinaus wird er den gestiegenen Umwelt- und Arbeitsschutzbestimmungen angepasst.
Im Bereich des LD-Stahlwerks in Völklingen ist die Erneuerung der Betriebs- und Prozess-Steuerung im Produktionsbereich Schmelzbetrieb vorgesehen. Die Investitionssumme beträgt rund 5 Millionen Euro. Mit der Erneuerung der Hard- und Software wird gleichzeitig das Ziel verfolgt, eine Verbesserung der Prozesssicherheit zu erreichen. Zusätzlich wird mit der Investition die qualitative Weiterentwicklung des Stahlwerks begleitet.
Im Jahr 2005 sind, einschließlich der in den bisherigen Aufsichtsratssitzungen bereits freigegebenen Investitionen, insgesamt rund 86 Millionen Euro für die Standorte Burbach, Neunkirchen und Völklingen bewilligt worden.
Darüber hinaus hat der Saarstahl-Aufsichtsrat, entsprechend der 50%igen Beteiligung der Saarstahl AG an der Roheisengesellschaft Saar, die Freigabe zur Sanierung der Zentralkokerei Saar in Dillingen, in Höhe von über 200 Mio. Euro erteilt.
„Mit den auf die Zukunft ausgerichteten Investitionen werden wir unsere Produktionsstätten und Prozessabläufe weiter optimieren. Sie ermöglichen uns, auf die Anforderungen unserer Kunden noch intensiver einzugehen und die aktuellen Anstrengungen im Rahmen unseres Ergebnisverbesserungsprogramms zu unterstützen. Schließlich tragen Anlagen mit hoher Produktivität und Flexibilität sowie die Forschung und Entwicklung anspruchsvollster, kundenorientierter Qualitäten wesentlich zur Sicherung der Arbeitsplätze der Saarstahl AG bei“, so Dr. Klaus Harste, Vorstand Technik der Saarstahl AG.
Völklingen, 09.12.2005
Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl(at)saarstahl.com
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Pressemitteilung
Investitionen von über 36,4 Millionen Euro für die Zukunftssicherung der
Saarstahl-Standorte
Der Aufsichtsrat der Saarstahl AG hat am 28.09.2005 Investitionen für die Saarstahl-Standorte Völklingen und Neunkirchen von insgesamt 36,45 Millionen Euro beschlossen. Im Mai 2005 wurde bereits über Investitionsprojekte in Höhe von 30,5 Millionen Euro an den Standorten Burbach und Neunkirchen entschieden.
In Völklingen wird für 16,2 Millionen Euro ein neuer Gasometer zur Nutzung des im Blasstahlwerk anfallenden Konvertergases errichtet. Die aus den Jahren 1930/31 stammenden Gasometer werden durch den Neubau abgelöst. Darüber hinaus wird für 2 Millionen Euro eine neue 25-Tonnen-Kesselanlage zur umweltgerechten Erzeugung von Kraft- und Heizdampf errichtet.
Im Bereich der Walzwerke Völklingen ist eine neue Induktions-Vergütungsanlage vorgesehen. Die vergüteten Walzstähle, insbesondere für den anspruchsvollen Automotive-Bereich, verzeichnen hohe Wachstumsraten und stetig gestiegene Qualitätsansprüche. Für die Technischen Laboratorien des Zentralbereichs Forschung, Qualitäts- und Prüfwesen wird eine Microsonde zur reproduzierbaren Bewertung von Materialeigenschaften angeschafft.
Die Investitionssumme beträgt für beide Bereiche insgesamt 9,35 Mio. Euro.
Am Standort in Neunkirchen wird die zentrale Halbzeugvorbereitung mit 8,9 Millionen Euro erneuert. Gleichzeitig wird der Fertigungsbereich den gestiegenen Umwelt- und Arbeitsschutzbestimmungen angepasst sowie auf eine erhöhte Leistung ausgerichtet.
„Mit den Investitionen werden wir unsere anerkannt hohe Technologiekompetenz weiter stärken und die Prozessabläufe optimieren. Darüber hinaus werden wir die Entwicklung und Produktion anspruchsvollster Qualitäten weiter ausbauen. Dies gilt insbesondere für die höherwertigen Güten des Automotive-Bereichs“, so Dr. Klaus Harste, Vorstand Technik der Saarstahl AG.
Herr Claude Kintz, Vorsitzender des Vorstandes, bekräftigte: „Mit den Investitionen von über 36,4 Mio. Euro verfolgen wir konsequent das Ziel, in den für Saarstahl bedeutenden Marktsegmenten weiter zu wachsen. Unsere Investitionen und Entwicklungspartnerschaften unterstützen hierbei die technischen Innovationen unserer Saarstahl-Kunden und festigen langfristig die Zukunft des Unternehmens am Stahlmarkt“.
Völklingen, 28.09.2005
Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl(at)saarstahl.com
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110 neue Auszubildende, Praktikanten und Umschüler
Zum 1. September stellt die Saarstahl AG 77 Auszubildende, 23 Fachoberschul- und 9 Hochschulpraktikanten sowie 1 Umschüler im technisch/gewerblichen und kaufmännischen Bereich ein.
Der Schwerpunkt der Ausbildungsberufe liegt im technisch/gewerblichen Bereich. Insgesamt werden 70 junge Mitarbeiter/innen in den Ausbildungsberufen Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker, Konstruktionsmechaniker, Elektroniker/Betriebstechnik, Werkstoffprüfer/in und Chemielaborant/in eingestellt.
Gleichzeitig erhalten 7 neue Mitarbeiter einen Ausbildungsplatz in den Berufen Kauffrau/mann für Bürokommunikation und Industriekauffrau/mann.
Im Zeitraum Januar 2000 bis Juli 2005 wurden 334 junge Menschen, die ihre Ausbildung bei Saarstahl erfolgreich absolviert haben, in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen.
Wie in der Vergangenheit konnte die Saarstahl AG auch in diesem Jahr die Anzahl der Neueinstellungen von Auszubildenden auf sehr hohem Stand halten und jungen Menschen die Chance einer anerkannt qualifizierten Ausbildung ermöglichen.
Als einer der größten saarländischen Ausbildungsbetriebe beabsichtigen wir, auch in Zukunft Ausbildungsplätze in erheblichem Umfang zur Verfügung zu stellen.
Völklingen, 01.09.2005
Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl(at)saarstahl.com
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Saarstahl erhält Bosch Supplier Award
Die Saarstahl AG hat am 06.07.2005 von der Robert Bosch GmbH den weltweit
ausgeschriebenen Lieferantenpreis, den Bosch Supplier Award 2005, erhalten.
Mit diesem Preis würdigt die RobertnBosch GmbH die besonderen Leistungen
ihrer Lieferanten in den Jahren 2003 und 2004 hinsichtlich Qualität, Kosten und
Lieferzuverlässigkeit.
Bosch hat die Saarstahl AG damit zum zweiten Mal mit dem Lieferanten-Preis
ausgezeichnet. Darüber hinaus ist die Saarstahl AG nach wie vor das einzige
Stahlunternehmen mit den Produktbereichen Stab und Draht (Langprodukte),
das einschließlich seiner Weiterverarbeitungsbereiche bisher mit dem Bosch
Supplier Award prämiert wurde.
„Mit der Auszeichnung des Bosch Supplier Awards 2005 erhalten die
Saarstahl-Produkte in der Prozesskette der Automobilzulieferindustrie
eine weitere internationale Anerkennung“, so Claude Kintz, Vorsitzender des
Vorstandes der Saarstahl AG.
"Wir sind fest davon überzeugt, dass wir durch unsere Investitionen in die Optimierung unserer Produktionsprozesse und –anlagen die Qualität der Saarstahl-Produkte nicht nur permanent verbessern, sondern in der Zusammenarbeit zwischen unserer Forschung und der Entwicklungsabteilung der Saarstahl-Kunden zur Wettbewerbsfähigkeit beider Partner maßgeblich beitragen“, so Klaus Harste, Vorstand Technik. „Dies stärkt die Zukunft unseres Unternehmens.“
Bosch Supplier Award 2005 | Übergabe | |||
Völklingen, 20.07.2005 | ||||
Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen, Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14 E-Mail: saarstahl(at)saarstahl.com
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Pressemitteilung
Hauptversammlung am 29.06.2005:
Außergewöhnliche Stahlmarktsituation im Geschäftsjahr 2004
bewirkt positive Ergebnis-Entwicklung der Saarstahl AG
Geschäftsjahr 2004
"Die wirtschaftliche Entwicklung der Saarstahl AG verlief im Jahr 2004 aufgrund der besonderen Situation auf dem Weltstahlmarkt sehr positiv. Das Geschäftsjahr war einerseits gekennzeichnet durch eine gute Auftragslage und hohe Produktion, andererseits jedoch durch deutlich gestiegene Kosten“, so Claude Kintz, Vorsitzender des Vorstandes der Saarstahl AG, auf der ordentlichen Hauptversammlung am 29.06.2005.
Die Saarstahl AG konnte 2004 ihre Marktanteile in den für das Unternehmen bedeutendsten Segmenten und Produkten mit den anspruchsvollsten Qualitätsanforderungen weiter festigen bzw. sogar ausbauen. Das Unternehmen ist weltweit einer der Marktführer in den Bereichen Automatenstahl und Reifendraht sowie in Europa in den Bereichen Kaltstauchgüten, Spannstahl und Stabstahl für die Automobilindustrie.
Die Rohstahlproduktion stieg gegenüber 2003 mit 2,503 Mio. t um 8,5 % auf 2,716 Mio. t. Der Versand von Stahlerzeugnissen erhöhte sich von 2,301 Mio. t um über 13 % auf 2,608 Mio. t.
Die Umsatzerlöse stiegen um 415 Mio. € (41,6 %) von 998 Mio. € in 2003 auf 1.413 Mio. € in 2004.
Diese Entwicklung ist einerseits auf höhere Durchschnittserlöse pro Tonne und andererseits auf höhere Liefermengen im Jahr 2004 gegenüber 2003 zurückzuführen.
Parallel erhöhte sich im Jahr 2004 der Materialaufwand um 230 Mio. € (34,1 %) auf 903 Mio. €.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag 2004 bei 94 Mio. €.
Der Belegschaftsstand blieb gegenüber 2003 nahezu konstant. Er betrug im Jahr 2004 durchschnittlich 5.219 Mitarbeiter. Davon waren 254 als Auszubildende und Praktikanten beschäftigt. Damit gehört die Saarstahl AG zu den bedeutendsten Ausbildungsbetrieben im Saarland.
„Die außerordentliche Entwicklung bei den Erlösen und Mengen auf unseren Märkten im Jahr 2004 konnte“, so Herr Kintz, “insbesondere durch das hohe Engagement und die Kompetenz der Mitarbeiter sowie die stetig modernisierten Anlagen voll genutzt werden“.
Ausblick Geschäftsjahr 2005
Die Entwicklung im Geschäftsjahr 2005 ist weiterhin von positiven Ergebnissen geprägt, es ist jedoch ein deutlicher Auftragsrückgang zu verzeichnen.
Der Vorsitzende des Vorstandes, Claude Kintz, geht davon aus, dass sich in den nächsten Monaten, unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Gesamtsituation, die Produktions- und Versandmengen weiter normalisieren werden. Darüber hinaus werden sich die Rohstahlkosten aufgrund wesentlicher Verteuerungen bei Erzen, Kohle, Koks sowie Legierungen weiter erhöhen.
Die konjunkturelle Entwicklung der europäischen Automobil- und Zulieferindustrie, die den wichtigsten Absatzmarkt der Saarstahl AG darstellen, wird den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres mitentscheiden.
„Zyklische Schwankungen und ihre Ergebnisauswirkungen sind in der Stahlindustrie immer zu erwarten“, so Claude Kintz. „Daher wird die Saarstahl AG zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit zusätzliche Produktivitäts- und Qualitätsfortschritte realisieren müssen und das in 2004 begonnene Ergebnisverbesserungsprogramm verstärkt fortsetzen“.
Völklingen, 29.06.2005
Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl@saarstahl.com
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BHSW Burbacher Stahl- und Waggonbau GmbH erfolgreich zertifiziert
Die BHSW, Burbacher Stahl- und Waggonbau GmbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Saarstahl AG, hat nach erfolgreicher Auditierung durch den DVS Cert die Qualitätszertifikate nach DIN EN ISO 9001 und nach der Schweißnorm DIN EN 729-2 erhalten.
Die Gesellschaft mit Sitz in Saarbrücken beschäftigt rd. 200 Mitarbeiter. Die Tätigkeitsfelder sind insbesondere die Entwicklung, Konstruktion und Fertigung in den Bereichen Stahlhochbau, Brückenbau, Behälter- und Rohrleitungsbau, Maschinenbau, Industriemontage, Armaturenservice, Stahlbau und Anlageninstandhaltung.
Die BHSW verfügt über den „Großen Eignungsnachweis“ zum Schweißen von Stahlbauten, Kranen, Eisenbahnbrücken und Schornsteinen aus Stahl.
Eine Spezialität der BHSW ist die Instandsetzung von Güterwaggons und Lokomotiven, einschließlich der notwendigen Hauptuntersuchungen. Für diese Tätigkeiten ist das Unternehmen vom Eisenbahnbundesamt zertifiziert.
„Unser Qualitätsmanagementsystem ist ein wesentlicher Beitrag zur Sicherstellung der langfristigen Zukunftssicherung unseres Unternehmens“, so Josef Bohnenberger, Geschäftsführer der BHSW.
„Es unterstützt die Konkurrenzfähigkeit des Unternehmens und bestätigt, dass sich BHSW den wachsenden Qualitätsanforderungen unserer Kunden stellt.“
Völklingen, 08.06.2005
Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl(at)saarstahl.com
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Pressemitteilung
Saarstahl erhält Umweltschutz-Zertifikat
Die Saarstahl AG hat für sämtliche Produktionsbereiche ein Umweltmanagementsystem eingeführt, das im März 2005 vom TÜV CERT, der Zertifizierungsstelle des TÜV Saarland, erfolgreich geprüft wurde.
Damit ist die Saarstahl AG das erste Unternehmen der Saarhütten, das dieses Zertifikat für alle Produktionsbereiche erhalten hat. Deutschlandweit gehört die Saarstahl AG jetzt zur Spitzengruppe der nach der Umweltschutznorm zertifizierten Stahlunternehmen.
Mit der Einführung eines Umweltmanagementsystems für alle Betriebsbereiche nach der DIN EN ISO 14001 erfüllt das Unternehmen die hohen international anerkannten Forderungen dieser Norm. Ein wesentliches Element ist die Verpflichtung, die Prozesse zu verbessern, um die Umweltauswirkungen kontinuierlich zu reduzieren.
Zur nachhaltigen Verbesserung des Umweltschutzes hat Saarstahl im Jahr 2004 insgesamt rd. 5,5 Mio. € für reine Umweltmaßnahmen im Rahmen von Investitionen und Großreparaturen bewilligt.
Wichtige Umweltschutzinvestitionen bei Saarstahl sind zum Beispiel im Bereich Lärmschutz die Installation von Schalldämpfern im Blasstahlwerk, im Bereich der Luftreinhaltung die Errichtung einer Absaugvorrichtung zur Erfassung von Rauchgasemissionen und der Bau einer Brennschneidhalle zur Schrottzerkleinerung incl. einer Entstaubungsanlage sowie im Bereich des Boden- und Gewässerschutzes der Bau je einer Waschhalle für Fahrzeuge und Werkslokomotiven einschließlich einer Sammlung des Waschwassers.
Darüber hinaus wurde aktuell im Bereich der Schmiede ein weltweit einzigartiger Prototyp einer speziellen Absaughaube für die Erfassung der beim Flämmen von Schmiedewerkstücken entstehenden Emissionen konzipiert. Die Absaughaube wird einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Emissionssituation des Unternehmens in Völklingen leisten. Die Kosten für diese Umwelt-Maßnahme betragen ca. 1,5 Mio. Euro.
Neben diesen reinen Umweltschutz-Investitionen werden bei Saarstahl ca. 10 % aller Investitionskosten aufgewandt, um die eigenen hohen Umweltstandards zu erfüllen.
„Der Umweltschutz ist neben der Arbeitssicherheit und der Qualitätssicherung ein wesentlicher Schwerpunkt in den Management-Systemen der Saarstahl AG. Die erfolgreiche Umweltzertifizierung ist hierbei ein wichtiger Beitrag zur Sicherstellung der langfristigen Zukunftssicherung unseres Unternehmens“, so Dr. Klaus Harste, Vorstand Technik. „Es unterstützt die internationale Konkurrenzfähigkeit des Unternehmens und bestätigt, dass die Saarstahl AG den wachsenden Anforderungen der Umweltgesetzgebung sowie den ökologischen Ansprüchen gerecht wird.“
Das Unternehmen zeigt mit der erfolgreichen Zertifizierung, dass es sich den Herausforderungen und Problemen seiner Umweltauswirkungen bewusst ist. Durch die Einführung des Umweltmanagementsystems ist ein wirksames Instrument geschaffen worden, die Auswirkungen auf die Umwelt kontinuierlich zu reduzieren.
Es werden weiterhin individuelle Lösungskonzepte entwickelt, um den gesetzlichen Forderungen sowie den Belangen der betroffenen Anwohner gerecht zu werden. Dabei ist für ein gelebtes Umweltmanagementsystem auch die Sensibilisierung und Motivation der Mitarbeiter für einen aktiven Umweltschutz ein entscheidender Faktor.
Völklingen, 25.05.2005
Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl(at)saarstahl.com
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Pressemitteilung
Investitionen von über 30 Millionen Euro für die Modernisierung der Walzstraßen in
Burbach und Neunkirchen
Der Aufsichtsrat der Saarstahl AG hat in seiner Sitzung am 19.05.2005 Investitionsmaßnahmen mit einem Volumen von 27,8 Millionen Euro für die Walzstraße am Standort Burbach und 2,7 Millionen Euro für die Drahtstraße in Neunkirchen beschlossen.
Der im Werk Burbach gewalzte Draht, davon insbesondere der Reifendraht, gehört zu den bedeutendsten Marktsegmenten von Saarstahl. Rund 40 % der Gesamtproduktion des Stahlwerks in Völklingen werden am Standort Burbach gewalzt. Um die Produktentwicklung der Saarstahl-Kunden zu höherwertigen Güten uneingeschränkt zu begleiten, wird die technische Ausrüstung der Produktionslinie auf die künftigen Anforderungen ausgerichtet. Es werden neue Vorblöcke in die 4-adrige Walzstraße eingebunden und die Antriebs- und Regelungstechnik erneuert.
Am Standort Neunkirchen wird im Bereich der Adjustage der Drahtstraße die Trimmstation verlegt und ein neuer Bundwendewagen errichtet. Zusätzlich werden die Materialflussverfolgung mit einer teilautomatisierten Proben- und Walzdrahtetikettierung modernisiert sowie die Arbeitsbedingungen für die Belegschaftsmitglieder weiter verbessert.
Diese Investitionen stellen einen weiteren Beitrag zur Steigerung der Qualität der Saarstahl-Produkte dar.
Dies gilt insbesondere für die höherwertigen Güten des anspruchsvollen Automotive-Bereichs. Hier liefert Saarstahl nicht nur weltweit anerkannte und nachgefragte Reifendraht-Qualitäten, sondern mit steigender Tendenz auch Vorprodukte für Motoren und Getriebe.
„Mit den beschlossenen Investitionsmaßnahmen von mehr als 30 Mio. € werden wir unsere anerkannt hohe Technologiekompetenz weiter stärken und die Prozessabläufe in den Werken optimieren. Darüber hinaus verfolgen wir nachhaltig die Strategie, die Entwicklung und Produktion anspruchsvollster Qualitäten weiter auszubauen, um damit langfristig die Zukunft des Unternehmens am Stahlmarkt zu festigen“, so Dr. Klaus Harste, Vorstand Technik der Saarstahl AG.
Völklingen, 19.05.2005
Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl(at)saarstahl.com
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Pressemitteilung
Claude Kintz übernimmt Vorstandsvorsitz
Der Aufsichtsrat der Saarstahl AG hat in seiner Sitzung am 23.03.2005 Herrn Claude Kintz (62) zum Vorsitzenden des Vorstandes der Saarstahl AG bestellt.
Herr Kintz gehört seit 1988 als Geschäftsführer der französischen Tochtergesellschaften Secosar S.A.S. und Esem-Etirage S.A.S., Paris, dem Saarstahl Konzern an.
Seit 01.08.1994 ist Herr Kintz bei der Saarstahl AG, Völklingen, zusätzlich für das Ressort Vertrieb und Marketing verantwortlich. Er ist seit 14.03.1996 als Mitglied des Vorstandes zuständig für den Bereich Vertrieb und seit 15.12.2004 für die Bereiche Vertrieb und Finanzen.
Völklingen, 23.03.2005
Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl(at)saarstahl.com
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Pressemitteilung
Veränderung im Vorstand
H. Dr. Michael Hanisch wird im guten gegenseitigen Einvernehmen wegen unterschiedlicher Auffassung über die zukünftige Geschäftsausrichtung der Saarstahl AG zum 28.02.2005 aus dem Vorstand ausscheiden.
Völklingen, 14.02.2005
Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl(at)saarstahl.com
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Pressemitteilung
Spende für die Opfer der Flutkatastrophe in Südasien
Der Vorstand und die Mitarbeiter der Saarstahl AG sind von der Not der Millionen Menschen in der
Unglücksregion in Südasien tief betroffen.
Angesichts des Ausmaßes und der Folgen der Flutkatastrophe hat der Vorstand der Saarstahl AG beschlossen, 100.000,- Euro für Hilfsaktionen zu spenden.
Saarstahl beteiligt sich mit seiner Spende an dem „Saarland-Projekt Südasien“ der Landesregierung des Saarlandes in Zusammenarbeit mit dem Saarländischen Rundfunk und den saarländischen Hilfsorganisationen.
Das Unternehmen will mit dieser Spende dazu beitragen, vor Ort sinnvolle Aufbauarbeit zu betreiben und die Not der Menschen zu lindern. Unser Mitgefühl gilt den Opfern und deren Angehörigen.
Die Mitarbeiter der Saarstahl AG haben am 05.01.2005 um 12.00 Uhr mit drei Schweigeminuten der zahlreichen Opfer gedacht.
Völklingen, 12.01.2005
Saarstahl AG, Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 12 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl(at)saarstahl.com
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