Pressemitteilung


145 neue Auszubildende und Praktikanten bei Saarstahl

 

 

Am 16.08.2010 haben bei der Saarstahl AG 91 Auszubildende, davon 2 Auszubildende von Fremdfirmen im Rahmen einer Verbundausbildung, 22 Fachoberschul- und 20 Hochschulpraktikanten sowie 12 Schüler des dualen Berufgrundbildungsjahrs (BGJ) im technisch / gewerblichen und kaufmännischen Bereich ihre Ausbildung begonnen.

 

Die neuen Azubis von Völklingen und Burbach wurden an ihrem ersten Arbeitstag von Arbeitsdirektor Dr. Karlheinz Blessing, dem Leiter der Aus- und Weiterbildung, Gerhard Hussong, dem Mitglied des Betriebsrates und stellvertretenden Sprecher der Jugendkommission des Werkes Völklingen, Alex Schmitt, sowie dem Jugendvertreter, Daniel Spengler, willkommen geheißen. Traditionell erhielten die „Neuen“ ein „hüttenmännisches Frühstück“.

 

Die Begrüßung der neuen Azubis von Neunkirchen mit anschließendem Mittagessen erfolgt am 23.08.2010 ebenfalls durch Arbeitsdirektor Dr. Karlheinz Blessing, sowie der Vorsitzenden des Betriebsrates des Werkes Neunkirchen, Ellen Neumann und dem Leiter des Personal- und Sozialwesen, Jürgen Scheer.

Mit den “Neuen“ sind zur Zeit 448 junge Menschen bei Saarstahl als Auszubildende bzw. Praktikanten beschäftigt. Damit ist die Saarstahl AG der größte Ausbilder an der Saar. Geprägt ist dieses seit Jahren nachhaltig hohe Engagement in der Ausbildung von dem Gedanken, den notwendigen Facharbeiternachwuchs maßgeblich durch eigene Anstrengungen zu decken.

Die neuen Auszubildenden werden in insgesamt 12 Berufen ausgebildet. Der Schwerpunkt liegt im technisch/gewerblichen Bereich. Insgesamt werden 82 junge Mitarbeiter/innen in den folgenden Berufen ausgebildet:

 

  • Industriemechaniker/Betriebstechnik 40
  • Elektroniker/Betriebstechnik 14
  • Zerspanungsmechaniker/Dreh-, Fräs- und Schleiftechnik 17
  • Chemielaborant/in 4
  • Konstruktionsmechaniker 2
  • Werkstoffprüfer/in 3
  • Technischer Modellbauer 1
  • Gießereimechaniker 1


Gleichzeitig erhalten 9 junge Mitarbeiter/innen einen Ausbildungsplatz in folgenden Berufen:

 

  • Industriekaufmann/-frau 4
  • Kauffrau für Bürokommunikation 3
  • Fachinformatiker 1
  • Fachkraft für Lagerwirtschaft 1


Die Ausbildungsarbeitsplätze sind wie folgt auf die einzelnen Standorte der Saarstahl AG verteilt:

 

  • Werke Völklingen und Burbach 79
  • Werk Neunkirchen 12

 

„Die Saarstahl AG, als einer der größten Arbeitgeber an der Saar, kommt erneut ihrer sozialen Verantwortung in der Region nach“, sagt Arbeitsdirektor Dr. Karlheinz Blessing. „Die Anzahl der Neueinstellungen von Auszubildenden und Praktikanten ist wieder auf einem sehr hohem Stand gehalten worden. Wir bleiben damit auch in 2010 der größte Ausbilder an der Saar. Es ist unser erklärtes Ziel auch in Zukunft in erheblichen Umfang jungen Menschen einen interessanten Ausbildungsplatz zur Verfügung zu stellen, um für unsere anspruchsvolle Produktionsprozesse den hierfür notwendigen Facharbeiternachwuchs weitestgehend durch unsere hochqualifizierte Ausbildung zu realisieren.“

Völklingen, 16.08.2010

Saarstahl AG, Rechtsabteilung -Kommunikation-, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 35 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl(at)saarstahl.com


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Pressemitteilung


Bilanzpressekonferenz der Saarstahl AG

 

Sehr schwieriges Jahr 2009 – Vorsichtiger Optimismus 2010

 

Das Jahr 2009 war für die Saarstahl AG ein sehr schwieriges Jahr. Im Gegensatz zu der sehr guten Situation bei der Saarschmiede GmbH Freiformschmiede musste der Bereich Draht und Stab einen Umsatzrückgang im Krisenjahr 2009 von 53 % hinnehmen. „Dennoch“, so der Vorstandsvorsitzende der Saarstahl AG, Dr. Klaus Harste, „hat der Konzern seine Stammbelegschaft gehalten.“ Hilfreich waren die Regelungen zur Kurzarbeit sowie die hohe Flexibilität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Unternehmen ist auch in der Krise seiner sozialen Verantwortung für die Belegschaft nachgekommen und hat das Kurzarbeitergeld auf 90 % des Nettolohnes aufgestockt.

 

In 2010 haben sich die Auftragseingänge deutlich verbessert. Die Walzstraßen der Saarstahl AG sind seit dem Frühjahr gut beschäftigt. Zurzeit wird keine Kurzarbeit im Konzern verfahren. Die Situation bei der Saarschmiede ist sehr zufriedenstellend.

 

Zahlen des Saarstahl-Konzerns des Jahres 2009

 

Die Konzern-Rohstahlproduktion hat sich im Jahr 2009 gegenüber 2008 mit 2.534 Mio. t um 47,1 % auf 1.341 Mio. t verringert.

Die Konzern-Umsatzerlöse verminderten sich um 39,9 % von 2.280 Mio. Euro in 2008 auf 1.370 Mio. Euro in 2009. Der Materialaufwand hat sich gegenüber 2008 mit 1.546 Mio. Euro auf 940 Mio. Euro in 2009 verringert.

Das Konzern-Unternehmensergebnis 2009 vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt -119 Mio. Euro (2008: 546 Mio. Euro). Das EBITDA (EBIT vor Abschreibungen) belief sich auf -64 Mio. Euro (2008: 593 Mio. Euro).

Mit der Investition in die neue Schmiede wurden über 400 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Konzern erhöhte sich im Jahr 2009 von 7.205 in 2008 auf 7.676. Auch in dieser schweren Wirtschaftskrise hat die Saarstahl AG ihre Personalpolitik konsequent auf den zukünftigen Bedarf an fachlich qualifiziertem Personal ausgerichtet. Die Zahl der Auszubildenden und Praktikanten stieg in 2009 von 367 auf 447.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2010

In 2010 haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gegenüber dem Krisenjahr 2009 spürbar erholt. Parallel hat sich auch der Geschäftsverlauf der Saarstahl AG im Verlaufe des 1. Halbjahres 2010 zunehmend verbessert. Dennoch bleibt die bisherige Entwicklung in 2010 gegenüber der Boomphase 2007/2008 gedämpft, da der reale Stahlbedarf unverändert noch nicht wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Neben der bedingt positiven Entwicklung der Kapazitätsauslastung ist die aktuelle Lage auf den Stahlmärkten durch die sprunghaft steigenden Rohstoffpreise sowie die neuen Preisbildungsmechanismen bei Erz und Kohle gekennzeichnet. Dabei ist es bislang gelungen, die massiven Kostensteigerungen der wichtigsten Einsatzstoffe für die Stahlherstellung in den Verkaufserlösen weiterzugeben. Auf dieser Basis ist die Saarstahl AG für das Geschäftsjahr 2010 vorsichtig optimistisch, wobei die aktuelle Lage für die Stahlindustrie unverändert als äußerst fragil eingeschätzt wird.

Hinzukommen politisch induzierte Kostensteigerungen aus dem Sparpaket, der EEG-Belastung und dem CO2-Zertifikatehandel, die die Wettbewerbsfähigkeit reduzieren und die Investitionskraft schmälern.

Außerdem wird es im 3. Quartal zu Engpässen beim Bezug von Roheisen kommen, denn der Hochofen V der Dillinger Roheisengesellschaft ROGESA (gemeinsames Unternehmen der Saarstahl AG und der AG der Dillinger Hüttewerke) wird neu zugestellt. Dadurch ist zwar nicht mit Produktionsausfällen zu rechnen, Lieferverzögerungen sind jedoch möglich.

Auch nach dem Krisenjahr 2009 ist der Saarstahl-Konzern weiterhin einer der größten Arbeitgeber und der größte Ausbildungsbetrieb im Saarland. Trotz Wirtschaftskrise konnten wir in einzelnen Segmenten weltweit unsere technologische Spitzenposition behaupten und durch weitere massive Investitionen, zum Beispiel den Bau der neuen Schmiede mit einem Volumen von fast 450 Millionen Euro, ausbauen. Die neue Schmiede wurde am 8. Mai 2010 eingeweiht.

Die Saarstahl AG hat die im Jahr 2008 begonnene strategische Ausrichtung auch im Jahr der Krise konsequent weiter fortgeführt. In diesem Zusammenhang steht auch die Gründung einer neuen zentralen Instandhaltungs-Gesellschaft, der Saar Stahlbau GmbH, und einer Transport-Gesellschaft, der Saar Rail GmbH, in 2010.

Mit dem Ziel, sich als einheitlicher Anbieter von Qualitätswalzdraht und –stab dem Kunden zu präsentieren, sowie die Abläufe und Prozesse präziser, straffer, effektiver und die Entscheidungswege schneller zu machen, wurde die interne Organisation unseres Unternehmens umstrukturiert.

In den letzten Jahren ist das Stahlgeschäft deutlich volatiler geworden. Die Prognosesicherheit in der Supply Chain hat deutlich abgenommen. Es ist ein erklärtes Unternehmensziel, unsere Flexibilität zu erhöhen, die Durchlaufzeiten und damit die Lieferzeiten zu verkürzen, um schneller und präziser auf die wechselnden Kundenbedürfnisse zu reagieren.

Die Gesamtsituation aber lässt uns optimistisch in die Zukunft sehen. Der Saarstahl-Konzern wird seine führende Position am Markt nicht nur halten, sondern konsequent weiter ausbauen. Das Unternehmen ist für eine erfolgreiche Zukunft gut aufgestellt.

Völklingen, 30.06.2010

Saarstahl AG, Rechtsabteilung -Kommunikation-, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 35 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl(at)saarstahl.com


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Pressemitteilung


SHS – Stahl-Holding-Saar übernimmt aktiv Aufgaben für die saarländische Stahlindustrie - Dillinger Hütte und Saarstahl stärken Gemeinsamkeiten

 

Die Aktien-Gesellschaft der Dillinger Hüttenwerke (Dillinger Hütte) und die Saarstahl AG werden zukünftig enger zusammen arbeiten und die SHS - Stahl-Holding-Saar GmbH & Co. KG a.A. (SHS, vormals SHS - Struktur-Holding-Stahl) – als unmittelbare bzw. mittelbare Mehrheitsaktionärin beider Unternehmen - wird künftig aktiv Aufgaben für die saarländische Stahlindustrie übernehmen und zusätzliche Synergien ermitteln und umsetzen.

 

Der Weg hierfür wurde im Dezember 2008 (s. Pressemitteilung der Montan-Stiftung-Saar vom 15.12.2008) weiter geebnet: mit dem Erweb von weiteren insgesamt 21,17 % (durch SHS und als eigene Aktien der DHS) der bisher von ArcelorMittal gehaltenen Aktien an der DHS – Dillinger Hütte Saarstahl AG wurde die Anteilseignerstruktur der saarländischen Stahlindustrie neu geordnet. Die veränderte Anteilseignerstruktur machte über die bereits bestehende erfolgreiche Kooperation bei Zentralkokerei Saar GmbH (ZKS), ROGESA Roheisengesellschaft Saar mbH (ROGESA) und Einkaufsgesellschaft der Dillinger Hütte und Saarstahl mbH (Einkaufsgesellschaft) hinaus eine engere Zusammenarbeit der beiden Stahlunternehmen sowie die Nutzung weiterer Synergien möglich.

 

„Ziel war und ist es – nicht zuletzt mit der 2001 realisierten Hüttenlösung und dem erfolgreichen Stiftungsmodell über die Montan-Stiftung-Saar – die saarländische Stahlindustrie im Ganzen und damit auch die Dillinger Hütte und Saarstahl, als eigenständige und auf ihren Märkten jeweils erfolgreich tätige Unternehmen, zu sichern und zu stärken“. erklärt Dr. Michael Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung der SHS - Stahl-Holding-Saar. Die SHS, die bisher als reine Beteiligungsgesellschaft fungierte, wird neue Aufgaben für die saarländische Stahlindustrie übernehmen.

 

Folgende Vorgehensweise ist dabei vorgesehen: Die Kernprozesse der Produktion und des Verkaufs bleiben weiterhin bei den Unternehmen Dillinger Hütte und Saarstahl und sind von dem jeweiligen Vorstand zu verantworten. Die Zuständigkeiten und Aufgaben für Personal, Finanzen und allgemeine Verwaltung werden zukünftig von der SHS übernommen. Zusätzlich werden weitere mögliche Synergien über ROGESA, ZKS und Einkaufsgesellschaft hinaus im Bereich technischer Dienstleistungen untersucht.

 

Innerhalb der SHS obliegt die Zuständigkeit zentraler Aufgaben wie Synergien, Riskmanagement, Revision, etc... Dr. Michael Müller, der auch den Vorsitz der Geschäftsführung inne hat. Als Mitglieder der Geschäftsführung sind für den Bereich Personal Dr. Karlheinz Blessing und für den Finanzbereich Fred Metzken zuständig. Beide Geschäftsführer sind auch weiterhin in den Vorständen der Dillinger Hütte und Saarstahl vertreten.

 

 „Dillinger Hütte und Saarstahl bleiben weiterhin eigenständige Unternehmen“ unterstreicht Dr. Michael Müller, und weiter: „Gleichzeitig wollen wir die Gemeinsamkeiten stärken, die Unternehmen enger verzahnen und Grundlagen schaffen, damit sich die saarländische Stahlindustrie für die Herausforderung der Märkte im kommenden Jahrzehnt kostengünstig und bestens gerüstet neu aufstellt“.

 

Völklingen, 28.04.2010

Saarstahl AG, Rechtsabteilung -Kommunikation-, 66330 Völklingen,
Tel.: +49 (0) 6898 10-21 35 oder Fax: +49 (0) 6898 10-40 14
E-Mail: saarstahl(at)saarstahl.com


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