
Stationen der Entwicklung der Burbacher Eisenhütte von den Anfängen bis zur Fusion |
22.06.1856 |
| Gründung der „Saarbrücker Eisenhüttengesellschaft - Société en participation des |
ab 1856 |
| Errichtung einer Hochofenanlage sowie eines Puddelwerkes mit 20 Puddel- und |
13.07.1857 |
| Der erste Hochofen wird angeblasen. |
1857/58 |
| Bau und Inbetriebnahme einer Kokerei mit 52 Öfen. |
08.03.1858 |
| Fertigstellung eines weiteren Hochofens. |
01.08.1858 |
| Aufnahme der Produktion von Eisenbahnschienen. Im Geschäftsjahr 1858/59 verlassen |
06.09.1859 |
| Ein weiterer Hochofen tritt hinzu. |
17.12.1861 |
| Beschluß der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft belgischen Rechts mit dem Namen „Société Anonyme des Mines du Luxembourg et des Forges de Sarrebruck - Luxemburger Bergwerks- und Saarbrücker Eisenhütten-Aktiengesellschaft“. |
27.08.1862 |
| AG erhält staatliche Genehmigung in Belgien. |
18.10.1866 |
| AG erhält staatliche Genehmigung in Preußen. |
1871 |
| Bau eines Hochofenwerkes mit vier Hochöfen in Esch, im Süden Luxemburgs, gemeinsam mit der luxemburgischen Gesellschaft „Société en commandite des Forges d'Eich, Le Gallais, Metz et Cie“. 50 % der Produktion gehen zur Weiterverarbeitung nach Burbach. |
1875/76 |
| In Burbach produzierte Eisenträger erhalten auf den Weltausstellungen in Philadelphia die Note „Erste Güte“. |
09.02.1880 |
| Burbacher Hütte erwirbt die Lizenz für die Erzeugung von Thomasstahl. |
1882 |
| Gründung der „Société Anonyme des Hauts Fourneaux et Forges de Dudelange - Eisenhütten-Aktien-Verein Düdelingen“ durch die Firma „Société en commandite des Forges d'Eich, Le Gallais, Metz et Cie“ und die Hauptbeteiligten der Saarbrücker Aktiengesellschaft. |
ab 1885 |
| Die Burbacher Hütte gehört zu den führenden deutschen Profileisenherstellern. |
18.03.1886 |
| Das Düdelinger Stahlwerk nimmt seinen Betrieb auf. |
1890/91 |
| Bau und Inbetriebnahme eines Blechwalzwerkes sowie eines Thomasstahlwerkes und Einstellung des Puddelwerk-Betriebes in Burbach. |
1895 |
| Der erste Siemens-Martin-Ofen nimmt die Produktion von hochwertigem Stahl auf. Ein zweiter tritt 1899, ein dritter 1901 hinzu. Alle drei besitzen ein Fassungsvermögen von 15 t. |
1896 |
| Inbetriebnahme der Koksbatterie Ost. |
ab 1902 |
| Kontinuierlicher Ausbau und Modernisierung der Werksanlage: |
Juni 1906 |
| Erster Hüttenstreik an der Saar: Die Arbeiter der Burbacher Hütte legen für 10 Tage die Arbeit nieder und streiken für Ihr Recht auf Vereinigung. |
30.10.1911 |
| Beschluß der außerordentlichen Generalversammlung der „Société anonyme des Hauts Fourneaux et Forges de Dudelange“, die beiden Gesellschaften „Société anonyme des Mines du Luxembourg et Forges de Sarrebruck“ und „Société en commandite des Forges d'Eich, Le Gallais, Metz et Cie.“ in die erstgenannte aufzunehmen. Die neue AG trägt den Namen „ARBED - Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange, Société Anonyme - Vereinigte Hüttenwerke Burbach- Eich-Düdelingen AG“ |
1912 |
| Erwerb des 1895 von Philipp Weber gegründeten Blechwalzwerkes Hostenbach. Erweiterung und Modernisierung des Werkes in der Folgezeit, u.a.: |
1912 |
| Beteiligung am Kohlenbergwerk „Eschweiler Bergwerksverein". |
Dezember 1915 |
| Eine Benzolfabrik nimmt ihre Arbeit auf. |
1914 - 1918 |
| Fast völlige Stillegung des Werkes während des Ersten Weltkrieges . |
1919 |
| Gründung der beiden Gesellschaften „Société Metallurgique des Terres Rouges“ und der „"Société Minière des Terres Rouges“ durch die ARBED sowie andere französische und belgische Gesellschaften. |
ab 1920 |
| Um- und Neubau der Produktionsstätte, u.a.: |
1920 |
| ARBED und Terres Rouges gründen eine gemeinsame Verkaufsgesellschaft |
1922 |
| Gründung einer gemeinsamen Verschiffungsgesellschaft: „TRANSAF”. |
1924 |
| Stillegung des zum Blechwalzwerk Hostenbach gehörenden Stahlwerkes. |
1926 |
| Abschluß einer Interessengemeinschaft zwischen ARBED und Terres Rouges: u.a. Vereinigung der Escher Werke zu einer Produktionseinheit. |
1937 |
| Fusion der ARBED und der Terres Rouges. |
1939 - 1945 |
| Im Verlauf des Zweiten Weltkrieges kommt es in allen Werken zu erheblichen Schäden an |
Oktober 1944 |
| Vollkommene Stillegung des Betriebes in Burbach und Hostenbach. |
10.12.1946 |
| Erster Hochofen wird wieder angeblasen. |
1947/48 |
| Drei weitere Hochöfen nehmen den Betrieb wieder auf. |
07.09.1948 |
| Das Blechwalzwerk in Hostenbach nimmt seine Arbeit wieder auf. |
ab 1948 |
| Behebung der Kriegsschäden und Modernisierung der Anlagen, u.a.: |
1964 |
| Produktion von Thomasroheisen beläuft sich auf rund 790.000 t im Jahr. |
1965 |
| Inbetriebnahme einer kontinuierlichen Knüppelstraße mit acht Gerüsten zur Entlastung der Blockstraße. |
1967
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| Kauf der an die Burbacher Hütte angrenzenden Waggon-Fabrik Lüttgens und der „Hochofen- und Stahlwerk AG Differdingen-St. Ingbert-Rümelingen“ (HADIR). |
02.07.1970 |
| ARBED und die Völklinger Hütte gründen die „Arbeitsgemeinschaft Drahtstraßenbau“" |
01.07.1971 |
| Fusion der Völklinger Hütte RESW mit der Burbacher Hütte der Luxemburger ARBED zur „Stahlwerke Röchling-Burbach GmbH“ rückwirkend zum 01.01.1971: |